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Die Praxen der Amateurpornographie - Eine Studie der Uni Bielefeld


G-Team

Empfohlener Beitrag

unibielefeld
Geschrieben

Filmen bei Sex? Viele machen es, kaum jemand spricht darüber, aber die Uni Bielefeld macht dazu eine Studie!

Die Universität Bielefeld erforscht private Sexualität und wie private Sexvideos entstehen und sucht Teilnehmer*innen, die sich schon einmal beim gemeinsamen Sex gefilmt haben.

 

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen kann prinzipiell jeder, der volljährig ist.

Was die Studienteilnehmer erwartet:

Wir möchten ein ausführliches persönliches Interview mit Euch führen und Euch bitten, uns eines oder mehrere Eurer Videos zugänglich zu machen.

Die Interviews gestalten wir als offene Gespräche, sodass Ihr über alles sprechen könnt, worüber Ihr sprechen wollt, und über nichts sprechen müsst, worüber nicht sprechen wollt. Wir kommen also nicht mit einem Fragebogen, den wir abarbeiten müssen, und niemand muss Fragen beantworten, die er oder sie nicht beantworten will. Mit anderen Worten: Die Teilnehmer*innen bestimmen den Verlauf des Interviews.

Aufgrund des Lockdowns führen wir die Interviews derzeit per Zoom, skype usw. 

Zur Vorbereitung der Interviews schauen wir uns die Videos, die Ihr uns zur Verfügung stellt, an. Anderenfalls wissen wir ja nicht, worüber wir im Interview sprechen… Kein Sorge: Wir geben Eure Videos nicht weiter und von uns wir nie jemand erfahren, dass Ihr an der Studie teilgenommen habt.

Datenschutz

Selbstverständlich werden alle Eure Daten (Interviews ebenso wie Videos) strikt vertraulich und im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen behandelt. Die Interviews und Videos werden anonymisiert. Der Verwendung Eurer Daten könnt Ihr jederzeit – auch nachträglich – widersprechen ohne dass Euch irgendwelche Nachteile entstehen.

Wichtig

Alle Personen, die in den Videos zu sehen sind, müssen volljährig sind und zugestimmt haben. Ausgeschlossen sind also heimlich gefilmte Videos mit Ex-Freundinnen o.ä.. Ebenso ausgeschlossen sind Solo-Videos, da es in der Studie um sexuelle Interaktion geht. Für die Studie werden keine Videos oder Bilder ohne Einwilligung der Teilnehmer*innen verwendet. 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Studie „Die Praxen der Amateurpornographie“ findet Ihr auf der Website der Universität Bielefeld und auf der Homepage des Projektleiters.

Und wer schon mal was vom Projekt sehen will, kann in der ZDF-Sendung „Da kommst Du nie darauf“ mit Johanns B. Kerner nachsehen. Ab 1:33:00 kommt eine Quizfrage zum Forschungsprojekt mit einem Auftritt des Projektleiters:

Fragen?

Alle Fragen rund um die Studie beantworten wir gerne per Email – amateurpornographie@uni-bielefeld.de – oder in diesem Forum sowie per PM. 

Ihr könnt uns auch anrufen – auf Anfrage schicken wir Euch gerne die Telefonnummer unseres Büros.

Wir freuen uns von Euch zu hören!

Dr. Sven Lewandowski und das Forschungsteam „Amateurpornographie

Die Studie wird von Gay.de unterstützt!

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Geschrieben

Filmen beim Sex mit meinem Partner geht nicht, da fühle ich mich beobachtet, da geht bei mir nichts mehr,das turnt mich total ab.

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TheDifference
Geschrieben

Schon gerne öfters gemacht, aber da ich anonym bleibe und das Material immer beim Dom verblieb, kann ich leider nicht teilnehmen.

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Geschrieben

Was will man da wirklich wenn man Pornos zur Verfügung stellt dann sollte dafür auch etwas Entschädigung gestellt werden
Finde ich

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Geschrieben

Muss man dieses Thema wirklich analysieren?🤷‍♂️Ich glaube , das ist eine Thematik,  die die Welt , gerade in diesen Zeiten ,noch gebraucht hat...🤔

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TheDifference
Geschrieben

Ja, eigentlich braucht man sich dazu nur einschlägige Plattformen anschauen. Da sieht man, wie diese entstehen und die verschiedenen Motivationen und Umsetzungen.

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Robert-2640
Geschrieben

Mir erschliest sich der Sinn dieser Studie nicht

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KlausTrophob
Geschrieben

Pornos schauen unter dem Deckmantel der Wissenschaft, Ideen muss man haben.

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unibielefeld
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Lebe:

Was will man da wirklich wenn man Pornos zur Verfügung stellt dann sollte dafür auch etwas Entschädigung gestellt werden
Finde ich

die "Entlohnung" von Teilnehmern an einer wissenschaftlichen Studie ist aus forschungsethischer Sicht immer eine heikle Sache, da Verdienstmöglichkeiten einen Anreiz für die Teilnahme bilden (können), was die Auswahl der Studienteilnehmer verzerrt (sei es weil sich Personen melden, die sonst kein Interesse hätte, sei es Menschen teilnehmen wollen, für die die angebotene Summe hinreichend attraktiv ist, sei es weil manche nicht teilnehmen, weil die Summe für sie unbedeutend ist usw.).  Andererseits wären Studien, die sehr hohe Entschädigungen zahlen, nicht finanzierbar (wiederum: Medizin als Ausnahme). 

Deshalb handhaben wir es so wie die meisten sozialwissenschaftlichen Studien auch: Teilnehmer erhalten nach dem Interview ein kleines Präsent.

 

vor 2 Stunden, schrieb Lalo1970:

Muss man dieses Thema wirklich analysieren?🤷‍♂️Ich glaube , das ist eine Thematik,  die die Welt , gerade in diesen Zeiten ,noch gebraucht hat...🤔

Solange gegenüber privaten Sex-Video und denen, die sie drehen, noch immer Vorteile bestehen, ist Forschung wichtig. Denn nur durch solide Forschung lässt sich bloßen Vermutungen oder gar Vorurteilen etwas entgegensetzen

 

vor 2 Stunden, schrieb TheDifference:

Ja, eigentlich braucht man sich dazu nur einschlägige Plattformen anschauen. Da sieht man, wie diese entstehen und die verschiedenen Motivationen und Umsetzungen.

Ja, könnte man machen. Es sprechen jedoch mindestens zwei Gründe dagegen.

Zum einen ist es ethisch problematisch private Videos auszuwerten, wenn diejenigen, die in den Videos zu sehen sind, einer solchen Auswertung nicht zugestimmt haben. Deshalb laden wir uns nicht einfach irgendwelcher Videos herunter.

Zum anderen kann man anhand von Videos zwar sehr viel erkennen, aber man kann aus ihnen nicht über die Motivationen der Akteure erfahren. Aus Erfahrung wissen wir, dass man sich aufgrund dessen, was man in den Videos sieht, auch gehörig "verschätzen" kann. Zudem erfährt man aus den Videos logischerweise nicht, was passiert(e), bevor die Kamera eingeschaltet wird, und was passiert, nachdem sie wieder ausgeschaltet wird. Auch lässt sich aus Videos wenig über den Kontext erfahren, in dem sie entstanden sind. Deshalb gehören in der Studie Videos und Interviews zusammen. Und letzten Endes ist es geradezu der 'Witz' der Studie beide zu kombinieren, um gewissermaßen "das ganze Bild" in den Blick zu bekommen.

 

vor 1 Stunde, schrieb Robert-2640:

Mir erschliest sich der Sinn dieser Studie nicht

Die Studie verfolgt ein doppeltes Ziel: Einerseits untersuchen wir, wie private Sex-Videos entstehen und andererseits bieten die Videos einen Zugang zu privater sexueller Praxis. Das Problem des bisherigen Sexualforschung besteht nämlich paradoxerweise daran, dass sie von sexueller Praxis recht wenig weiß. Im Gegensatz zu anderen körperlichen Praktiken – wie etwas Fußballspielen, Fahrradfahren, Schwimmen usw. – lässt sich (privater) Sex schlecht beobachten. Wir können uns, anders gesagt, schlecht zu den Leuten ins Schlafzimmer setzen und zuschauen (zumindest würde unsere Anwesenheit das, was passiert, beeinflussen). Selbstgemachte Videos ermöglichen es aber, privaten Sex zu beobachten. Es mag zwar nicht die optimalste Methode sein, aber sie ist wesentlich besser als aller anderen (ethisch vertretbaren) Methoden. 

Natürlich könnte man Menschen auch zu ihrer sexuellen Praxis befragen. Erfahrungsgemäß ist aber kaum jemand in der Lage, präzise zu beschreiben, was er beim Sex genau macht. Es ist ein wenig wie mit dem Schuhebinden – jeder kann es, aber keiner kann beschreiben, wie es genau geht

 

vor einer Stunde, schrieb KlausTrophob:

Pornos schauen unter dem Deckmantel der Wissenschaft, Ideen muss man haben.

Wenn es uns nur darum ginge Pornos zu schauen, dann könnten wir das wesentlich einfacher haben. Vor 50 Jahren wäre der Verdacht, den Sie äußern, vielleicht noch noch halbwegs plausibel gewesen – aber heutzutage, wo man sich online in einer Stunde mehr Pornos herunterladen kann, als man früher in einem halben Leben sammeln konnte?

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Geschrieben

Ich vermisse einen Ansprechpartner - an wen soll ich mich wenden ?

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unibielefeld
Geschrieben
Am 11.3.2021 at 06:25, schrieb micha144:

Ich vermisse einen Ansprechpartner - an wen soll ich mich wenden ?

unsere Email-Adresse ist oben angegeben: amateurpornographie@uni-Bielefeld.de 

Sie können sich auch direkt an mich als Projektleiter werden: Sven.Lewandowski@uni-bielefeld.de

Viele Grüße

Sven Lewandowski

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grevenerjung
Geschrieben

Darüber gibt es auf poppen auch eine riesige Diskussion. Es wirkt aufjedenfall nicht seriös.

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Geschrieben
vor 31 Minuten, schrieb grevenerjung:

nicht seriös

Ich halte es schon für seriös. Wer das Video anschaut, kann Herrn Sven Lewandowski sehen. Er ist also schon echt. Ob so eine Studie sinnvoll ist oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Wer teilnehmen kann und will, dem wünsche ich viel Spass. Vielleicht erfahren wir  ja denn das Resultat.

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TheDifference
Geschrieben

Klingt seriös und interessant und niemand muss vor dem ersten Kontakt irgendwas hinschicken.

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unibielefeld
Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Stunden, schrieb grevenerjung:

Darüber gibt es auf poppen auch eine riesige Diskussion. Es wirkt aufjedenfall nicht seriös.

Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und wurde von unabhängigen Gutachtern zur Förderung empfohlen. Zudem sind wir einschlägig in der Sexualforschung ausgewiesen.

Wenn Sie Zweifel haben, kontaktieren Sie uns gerne – wir beantworten jede seriöse Frage. 

Wenn Sie googeln finden Sie eine Menge Berichte über die Studie und das Drumherum.

 

vor 16 Stunden, schrieb BiMucMan:

Pseudowissenschaftliche Forschungen, die die Welt nicht braucht. Ob es auch Forschungen zum Thema gibt "wie schlage ich einen Nagel ins Brett?" 

Woran machen Sie das fest?

 

vor 19 Stunden, schrieb YoshiSiam:

Ich halte es schon für seriös. Wer das Video anschaut, kann Herrn Sven Lewandowski sehen. Er ist also schon echt. Ob so eine Studie sinnvoll ist oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Wer teilnehmen kann und will, dem wünsche ich viel Spass. Vielleicht erfahren wir  ja denn das Resultat.

 

Selbstverständlich kann jeder die Ergebnisse der Studie erfahren. Wir haben nichts zu verbergen (außer natürlich die persönlichen Daten der Teilnehmer!).  Und wir antworten unseren Kritikern.

Erste Ergebnisse werden im Juni im Sammelband "Kampfplatz Sexualität" im transcript Verlag erscheinen; ein Werkstattbericht darüber, wie wir forschen, in der Zeitschrift für Sexualforschung (Heft 2/2021). Und in einer Reihe von Interviews, zu denen Links auf meiner Homepage – www.SvenLewandowski.de – finden, berichte ich über einige Ergebnisse.

 

bearbeitet von unibielefeld
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Geschrieben

Dass eine Studie gefördert wird, sagt doch über die Sinnhaftigkeit nichts aus. Was heute Fördermittel = unser aller Geld bekommt, ist unfassbar. Wieso antworten Sie nicht auf die Frage nach dem Sinn. Wem hilft sie? 

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unibielefeld
Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb BiMucMan:

Dass eine Studie gefördert wird, sagt doch über die Sinnhaftigkeit nichts aus. Was heute Fördermittel = unser aller Geld bekommt, ist unfassbar. Wieso antworten Sie nicht auf die Frage nach dem Sinn. Wem hilft sie? 

Sozialwissenschaftliche Forschung über Sexualität nützt vor allem jenen, die mit Vorurteilen hinsichtlich ihrer Sexualität konfrontiert werden. 

Gerade weil es beispielsweise wenig wissenschaftlich gesichertes Wissen über Menschen gibt, die sich beim Sex filmen, gibt es umso mehr Vorurteile gegen sie. Gerade heute wurde wir aufgrund unserer Forschung mal wieder per Email beschimpft (von wegen, dass wir "einfach nur Schweine" seien usw.). 

Wissenschaftliche Forschung ist letztlich die einzige Möglichkeit, Vorurteile, Vermutungen und Halbwissen über menschliches Handeln durch fundiertes Wissen zu ersetzen. Denken Sie beispielsweise an die überragende Bedeutung der Studie "Der ganz gewöhnliche Homosexuelle", die der von mir sehr geschätzte Kollege Martin Dannecker gemeinsam mit Reimut Reiche in den 1970er Jahren durchgeführt haben oder an die Kinsey-Reports aus den 1950er Jahren. All dieses Studien haben darüber aufgeklärt, wie die reale Welt jenseits der weit verbreiteten Vorurteile über sexuellen Lebensweisen aussieht.

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Geschrieben

Ich habe inzwischen mit Herrn Lewandowski geschrieben. Ich bin ungeeignet, weil meine Frau nicht gefilmt werden möchte und ich noch keinen anderen Partner gefunden habe. 😭

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Robert-2640
Geschrieben

@unibielefeld
Sie wollen doch nicht Ernsthaft die Studien von 1950/1970 mit 2021 in einen Topf werfen???
Das Sexualverhalten ist ein ganz anderes,heute wissen 8 jährige mehr wie ich damals.
10jährige schicken sich Pornos über Whatsapp.
Besuchen sie doch mal einen Swingerclub ist einfacher

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unibielefeld
Geschrieben
vor 14 Stunden, schrieb Robert-2640:

@unibielefeld
Sie wollen doch nicht Ernsthaft die Studien von 1950/1970 mit 2021 in einen Topf werfen???
Das Sexualverhalten ist ein ganz anderes,heute wissen 8 jährige mehr wie ich damals.
10jährige schicken sich Pornos über Whatsapp.
Besuchen sie doch mal einen Swingerclub ist einfacher

Natürlich nicht. Ich habe nur beispielhaft zwei sehr bekannte Studie als Beispiele genannt, um auf die Bedeutung von Sexualforschung hinzuweisen. Natürlich gibt es heutzutage andere Themen. Etwa das Sexualverhalten und den Pornokonsum Jugendlichen, das die Kolleg*innen der Hamburger Sexualforschung breit untersucht haben oder private Amateurpornographie, die wir untersuchen. Oder Praktiken des Sexting, die andere Kolleg*innen untersucht haben.

Bei all diesen Phänomenen stellt sich nicht zuletzt die Frage, warum Menschen das tun, was sie tun bzw. wie sie ihr eigenen Handeln deuten. Wenn heute 8-jährige mehr wissen als Sie damals, dann mag das so sein. Die interessante Frage wäre aber: wie gehen 8-jährige mit diesem Wissen um und welche Sinn gewinnen sie daraus. Oder was tun junge Menschen, wenn sie sich Pornos ansehen, warum machen sie dies und wie schauen sie Pornos an. So konnten die Hamburger Kolleg*innen beispielsweise zeigen, dass männliche Jugendliche in zwei sehr unterschiedlichen Settings Pornos ansehen – zum einen mit Freunden, zum anderen alleine. An sich nicht erstaunlich, aber sie schauen in unterschiedlichen Kontexten sehr unterschiedliche Pornos an. In der Gruppe geht es darum sich wechselseitig zu übertrumpfen und zu zeigen wie cool man ist. Im anderen Falle geht um sexuelle Erregung und Masturbation und da wird dann gerade nicht das härteste von härtesten konsumiert. Mit anderen Worten: Abhängig vom jeweiligen Kontext verbinden Jugendliche mit ihrem Pornokonsum unterschiedlichen Zwecke. Die der öffentlichen Wahrnehmung dominiert aber der Eindruck einer sexuelle Verwahrlosung der Jugend durch Pornographie (wofür es übrigens keine wissenschaftlichen seriösen Belege gibt).

Natürlich kann man, wenn man sexuelle Interaktion beobachten und untersuchen will, in Swingerclubs gehen. Nur bekommt man dort genau, dass was uns in unserer Studie interessiert, gerade nicht zu sehen, nämlich Sexualität in privaten Kontexten. Und es ist ja nur allzu offensichtlich, dass der Kontext – und insbesondere die Anwesenheit Dritter – das Handeln von Menschen beeinflusst.

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unibielefeld
Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb micha144:

Ich habe inzwischen mit Herrn Lewandowski geschrieben. Ich bin ungeeignet, weil meine Frau nicht gefilmt werden möchte und ich noch keinen anderen Partner gefunden habe. 😭

"ungeeignet" ist sicherlich der falsche Ausdruck. Nicht Sie sind "ungeeignet", sondern die Studie untersucht etwas, was auf Sie zur Zeit nicht zutrifft.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden, schrieb unibielefeld:

Sozialwissenschaftliche Forschung über Sexualität nützt vor allem jenen, die mit Vorurteilen hinsichtlich ihrer Sexualität konfrontiert werden.

Ich kann zu dem Ausführungsschwall nur eins schreiben: Selten so einen Schmarrn gelesen.

Pornographische Aufnahmen und Selbstaufnahmen gab es schon immer, nur die Technik hat sich verändert, insbesondere wo heute jeder in seinem Handy eine Cam mit annähernd Studioqualität hat, gibt es die Möglichkeit alles und zu jederzeit aufzunehmen. Zu meiner Zeit war das 8mm Filmerlebnis das Maß der Dinge, aber komplex in der Aufnahmetechnik und teuer und keiner, den ich kenne, ist auf die Idee gekommen, einen garantiert unterbelichteten Selbstfilm zu drehen. Sex Filme hat man sich damals in Beate Uhses Institut für Ehehygiene ausgeliehen - schon der Leihprozess war ein aufregender Vorgang, die gemeinsame Filmschau mit gleichgesinnten Bekannten sowieso. 

Mein Tipp: Gehen Sie ins Deutsche Museum, da werden die Techniken gezeigt. Und dass es nichts gibt, was es beim Videomaterial nicht gibt, sollte allgemein bekannt sein. Es gibt auch genug Plattformen, auf denen diese Menschen oder Paare ihre Hobbyaufnahmen zur Ansicht stellen. Dazu braucht es keine (Pseudo)-Wissenschaft. 

bearbeitet von BiMucMan
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unibielefeld
Geschrieben
vor 38 Minuten, schrieb BiMucMan:

Ich kann zu dem Ausführungsschwall nur eins schreiben: Selten so einen Schmarrn gelesen.

Pornographische Aufnahmen und Selbstaufnahmen gab es schon immer, nur die Technik hat sich verändert, insbesondere wo heute jeder in seinem Handy eine Cam mit annähernd Studioqualität hat, gibt es die Möglichkeit alles und zu jederzeit aufzunehmen. Zu meiner Zeit war das 8mm Filmerlebnis das Maß der Dinge, aber komplex in der Aufnahmetechnik und teuer und keiner, den ich kenne, ist auf die Idee gekommen, einen garantiert unterbelichteten Selbstfilm zu drehen. Sex Filme hat man sich damals in Beate Uhses Institut für Ehehygiene ausgeliehen - schon der Leihprozess war ein aufregender Vorgang, die gemeinsame Filmschau mit gleichgesinnten Bekannten sowieso. 

Mein Tipp: Gehen Sie ins Deutsche Museum, da werden die Techniken gezeigt. Und dass es nichts gibt, was es beim Videomaterial nicht gibt, sollte allgemein bekannt sein. Es gibt auch genug Plattformen, auf denen diese Menschen oder Paare ihre Hobbyaufnahmen zur Ansicht stellen. Dazu braucht es keine (Pseudo)-Wissenschaft. 

Ich nehme an, Sie sind ein in den Sexual- wie in der Medienwissenschaften einschlägig ausgewiesener Experte.

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