Jump to content

Gendersprache


nick2017333

Empfohlener Beitrag

hotsummer13
Geschrieben

Ich zähle mich zu den 65%. Die Einführung der Gendersprache war ein rein politisches Kalkül im Hinblick auf Stimmenfang durch die Parteien. Das eventuelle"Problem" wird durch die Genderverordnung mich beseitigt.

nick2017333
Geschrieben
vor 13 Minuten, schrieb hotsummer13:

Die Einführung der Gendersprache war ein rein politisches Kalkül im Hinblick auf Stimmenfang durch die Parteien. Das eventuelle"Problem" wird durch die

Möchte man meinen  allerdings lst der Umfrage sind in den Parteien die Mehrheit dagegen. Bei den Grünen mit 48% Nein zu 47% für ja noch am engsten. Bei SPD waren 57%, bei Union 68% , bei Linke 72%, bei FDP 77% und bei der AfD 83% dagegen. 

Geschrieben

Bin auch der Meinung, dass wahrscheinlich nur die Parteien und Kandidaten (m+w) wirklich ein Interesse daran haben. Alle wollen ja als "Beste" (bis zur Wahl) dastehen.

 

Geschrieben

Gender Sprache ?
Auch wieder etwas was die Welt nicht braucht .
Wer kommt bloß immer auf so einen Schwachsinn ? Gibt wichtiger Sachen auf der Welt. Darum mache ich diesen geistigen Dünnpfiff gar nicht erst mit .

Chekotay1965
Geschrieben

Ich gehöre zu den 65% die dagegen sind

mundorgel
Geschrieben

Dafür oder dagegen, das juckt den Mainstream nicht. Der Genderismus ist da, staatlich zementiert, und wird es bleiben. 

Geschrieben

Als Deutschland damals die erste Frau als "Bundeskanzler" bekam, hat man sich doch schon Gedanken darüber gemacht, dass es denn Bundeskanzelerin heissen müsste.

Kann es sein, dass die Gendersprache da ihren Anfang nahm...es gibt doch einige Worte, Berufsbezeichnungen usw., die es nur in einer Form gab. 

Was mir dabei missfällt ist die Schreibweise. Warum soll ich z.B, MitgliederInnen schreiben, wenn ich auch Mitglieder und Mitgliederinnen  schreiben kann. Man schreibt doch auch "Damen und Herren" und nicht "HerrInnen".

Geschrieben

Die bisherigen Kommentare zeigen, dass das eigentliche Problem nicht verstanden wurde:
Seit ein paar Jahrzehnten haben sich Männer konsequent über Frauen (und andere Menschen) gestellt. Das Gendern soll wenigstens in der Sprache darauf hinweisen, dass eine Gleichberechtigung wichtig ist. Wenn "Bundeskanzler" nur neutral und nicht vor allem als männlich verstanden würde, wäre das Gendern überflüssig, wie ihr sagt. Aber so ist es leider nicht. Deshalb soll das Gendern eben darauf aufmerksam machen, dass solange es keine echt-neutralen Begriffe gibt, es neben männlichen Begriffen eben auch weibliche und andere Geschlechter deutlich hervorhebt.

Nebenbei: meine Geburtsurkunde hat den Eintrag "divers"!

oldysuchtjungy
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb nick2017333:

Es ist echt eine Qual solche gegenderten Texte im Fluss lesen zu wollen

Da gebe ich dir voll Recht, auch ich finde mich beim "gendern" oftmals in einem Zwiespalt und habe genau wie du meine "Probleme" manchen Text zu lesen. Ich denke oftmals, dass da welche übers Ziel hinaus schießen, doch deshalb verliere ich nicht den Blick was Gender gerechte Sprache will.

In einer Untersuchung zu dem Thema fand ich, in den Veröffentlichungen der Uni-Kassel :

"Das Ziel geschlechtergerechter Sprache ist es, alle Geschlechter auf respektvolle Art und Weise anzusprechen und sichtbar zu machen. Dabei geht sie über die schlichte Benennung von Männern und Frauen hinaus und spricht Trans*- und Inter- sowie nicht-binär verortete Personen an. Auf diese Weise leistet sie einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierungen. Die Annahme, dass das Generische Maskulinum in der deutschen Sprache, d.h. die alleinige Verwendung männlicher Bezeichnungen, alle Geschlechter 'mitmeine', hat sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als falsch herausgestellt. Wo ausschließlich Männer angesprochen werden, wird letztlich auch ausschließlich an Männer gedacht."

Fazit der Ausführungen: "Als eine Form geschlechtergerechter Sprache eignet sich das generische Maskulinum daher nicht."

Viele Frauen sowie viele Trans*-, Inter- und nicht-binär verortete Menschen wünschen sich eine nicht-diskriminierende Sprache. Grade Homo- und bisexuelle Menschen sollten dafür Verständnis aufbringen. Diskriminierungen können in ganz unterschiedlichen Formen auftreten und von Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen werden. Nichtsdestotrotz: Es gilt jede Form von Diskriminierung zu verurteilen! Wo Diskriminierungen abgebaut werden können, sollte das getan werden. Und mit der kritischen Reflexion des eigenen Sprachgebrauchs könen wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

Ich bin bereit, dafür über meinen Schatten zu springen, und mich auf "Gender Sprachgebrauch" einlassen, auch wenn es mir schwer fällt.

nick2017333
Geschrieben
vor 43 Minuten, schrieb Bjoern1981:

Das Gendern soll wenigstens in der Sprache darauf hinweisen, dass eine Gleichberechtigung wichtig ist.

O.k., aber ist z.B. Studenten nicht auch o.k.? Fühlt sich einer dadurch besser, dass das jetzt Studierende heißt? Und das ist ein einfaches Beispiel.

Wenn es dann umständlich wird mit Umschreibungen wie "Abgeordneter, Abgeordnete" heisst jetzt: "wahlberechtigte Person in einer Versammlung; abgeordnete Person".

Das find ich dann schwierig.

 

 

Geschrieben

Absoluter Unfug. Stuss. Nur weil ich explizit keine Frau anspreche ( **innen ) ist die Frau benachteiligt? " Ich gehe zum Arzt ist." War bisher Egal ob das ein Mann oder eine Frau ist. Jetzt ist das Böse ? 😂😂. Und wenn schon, dann bitte ALLE ansprechen. Mann, Frau, Trans usw. Also liebe Mitmenschen * innen * essen * andere * solche * welche * und alle unerwähnten.😊

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb YoshiSiam:

Als Deutschland damals die erste Frau als "Bundeskanzler" bekam, hat man sich doch schon Gedanken darüber gemacht, dass es denn Bundeskanzelerin heissen müsste.

Kann es sein, dass die Gendersprache da ihren Anfang nahm...es gibt doch einige Worte, Berufsbezeichnungen usw., die es nur in einer Form gab. 

Was mir dabei missfällt ist die Schreibweise. Warum soll ich z.B, MitgliederInnen schreiben, wenn ich auch Mitglieder und Mitgliederinnen  schreiben kann. Man schreibt doch auch "Damen und Herren" und nicht "HerrInnen".

Guten Idee. Meine sehr geehrten Damen und Herrinnen 😊

Geschrieben

glanzberl! Ich gebe dir vollkommen Recht, mittlerweile wird es immer schlimmer in Deutschland, man muss aufpassen was - wie - wann - wo... man etwas sagt oder sich äußert ohne gleich als sexysitisch, rechtsradikale oder wer weiss was noch behauptet wird abgestempelt wird !
Die Menschheit wird immer verrückter besonders wir in Deutschland, gleich auf jeden Zugk aufspringen der irgendwie einem in die Öffentlichkeit bringt!
Ich sage nur ,, Profilneurose,,
Warum muss man immer alles ändern was über tausenden von Jahren niemanden gestört hat!
Lasst jeden so leben wie er will ohne wenn und aber !

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb nrw1966:

Lasst jeden so leben wie er will ohne wenn und aber !

Richtig. Denn auch wenn man per "Schreibreform" dafür sorgt, dass Menschen gendermässig korrekt angesprochen bzw. angeschrieben werden, heisst es noch lange nicht, dass sie auch geachtet und respektiert werden.

Eine Gleichbrechtigung findet nur statt, wenn jeder Mensch jeden Menschen so akzeptiert, wie er/sie/es ist oder sein will.

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Poncho:

Absoluter Unfug. Stuss. Nur weil ich explizit keine Frau anspreche ( **innen ) ist die Frau benachteiligt? " Ich gehe zum Arzt ist." War bisher Egal ob das ein Mann oder eine Frau ist. Jetzt ist das Böse ? 😂😂. Und wenn schon, dann bitte ALLE ansprechen. Mann, Frau, Trans usw. Also liebe Mitmenschen * innen * essen * andere * solche * welche * und alle unerwähnten.😊

Ich muß sagen das "gendern" geht mir fürchterlich auf den Zeiger!!!!!

Wenn ich Nachrichten-Sendungen sehe, egal auf welchem Sender!, in denen pemanent von so genannten "*Innen" die Rede ist, geht mir schonmal der Hut hoch, wenn ich diese eckige Formulierung höre!! Abgesehen davon dass ich mich frage wo sind (der, die, das) "*Außen" ?????

mundorgel
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb YoshiSiam:

Man schreibt doch auch "Damen und Herren" und nicht "HerrInnen".

Mein Vorschlag: DamInnen

AlexRocket
Geschrieben

Es wäre interessant, auch die Betroffen*innen ;) zu hören, was sie dabei empfinden. Es ist immer eine etwas schräge Argumentation, wenn nicht direkt Betroffene diskutieren.

Ergänzung: Es interessiert mich wirklich. Vielleicht wollen das die Mehrzahl der Frauen auch nicht??

Geschrieben

Ist ein weiblicher Schutzmann korrekt gegendert dann eine Schutzmännin ??? :confused: ^^

oldysuchtjungy
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb AlexRocket:

Es ist immer eine etwas schräge Argumentation, wenn nicht direkt Betroffene diskutieren.

Mit solchen Äusserungen würde ich vorsichtiger sein.  Denkt man deinen Satz weiter, dürfte über die Rechte von Homosexuelle nur Homosexuelle reden, und über Diskriminierung nur solche die diskriminiert werdene usw. Aber im Fall von Gender gerechte Sprache geht über die schlichte Benennung von Männern und Frauen hinaus und spricht Trans*- und Inter- sowie nicht-binär verortete Personen ebenfalls an.

 

AlexRocket
Geschrieben
Gerade eben, schrieb oldysuchtjungy:

Denkt man deinen Satz weiter, dürfte über die Rechte von Homosexuelle nur Homosexuelle reden,

Wenn man einen richtigen Satz falsch weiterdenkt, dann kommt etwas Falsches heraus. Man kann aus dem falschen Weiterdenken nicht schließen, der ursprüngliche Satz sei falsch, und das widerlegt auch nicht den richtigen Satz. Ich sagte nicht, dass nur Betroffene darüber diskutieren dürfen, sondern dass es schräg wird, wenn nur Nicht-Betroffene darüber diskutieren. Das ist eine völlig andere Aussage.

Mein Satz würde in Deinem konstruierten Beispiel bedeuten: Es wird schräg, wenn über Rechte von Homosexuellen kein einziger Homosexueller zu Wort kommt. Dein "weitergedachter" Satz bedeutet, es dürfen nur Homosexuelle darüber reden. Erkennst du den Unterschied?

Insofern würde ich vorsichtiger sein, Aussagen zu verzerren und zu behaupten, die originale Aussage sei problematisch.

Zum Thema noch klarer formuliert: Ich finde es wenig zielführend, wenn nur Männer über Gendersprache diskutieren. Weil mit dem generischen Mauskulin die Frauen ja "mit gemeint" sind, sollte man vielleicht auch mal Frauen fragen, wie sie das finden. (Für Dich: Ich sage nicht, es dürfen nur Frauen darüber diskutieren, aber ich sage, auch Frauen sollten gehört werden.)

Geschrieben

Sollte es nicht korrekt lauten: "Homosexuelle und Homosexuellinnen" ???  :coffee_happy:

Ich finde diesen Genderwahn ebenso idiotisch wie überflüssig.
Am Ende bezeichnen wir dann männliche Nutten als Nutter
Die nächste Eskalationsstufe ist dann vermutlich die korrekte Genderung von Dingen... ^^

  • DIE Zahnbürste - DER Zahnbürst
  • DER Fahrstuhl - DIE Fahrstuhlin
  • DIE Treppe - DER Trepp
  • DER Besen - DIE Besin 
  • DIE Lampe - DER Lamp

und wer soll am Ende bestimmen ob eine Sache männlich oder weiblich ist ?? 
Ja sind wir alle denn noch ganz richtig im Oberstübchen ...^^ :clapping:

oldysuchtjungy
Geschrieben

Ich habe nicht die Absicht, hier missionarisch für "Gender gerechte Sparache" aufzutreten, hatte jedoch geglaubt das grade in unserer Komunität etwas mehr Sensibilität dem Thema gegenüber  zu finden sei. Anscheinend habe ich mich da geirrt. Vielleicht nehmen jedoch einige noch Nachhilfeunterricht und googeln mal zu dem Thema? 

Am 28.5.2021 at 16:54, schrieb nrw1966:

Warum muss man immer alles ändern was über tausenden von Jahren niemanden gestört hat!

Dieser Ausspruch, etwas abgewandelt habe ich auch schon  mal zum Thema "Homosexualität" gehört. ("Die sollen doch ruhig sein, immer diese Minderheiten..)

Abschließen noch zu @AlexRocket: Was erwartest du von deiner Bemerkung "..ich sage, auch Frauen sollten gehört werden" ?

Geschrieben
vor 22 Stunden, schrieb Knuddel:

Die nächste Eskalationsstufe ist dann vermutlich die korrekte Genderung von Dingen... ^^

Ja, bei Dinge, wo DER oder DIE als Artikel genutzt werden kann, wäre das ja ein wenig lustig, wenn das Thema nicht so ernst wäre.

Aber mh, was wäre mit Dingen, wo man DAS davor stellt: z.B. Das Betriebssystem...und was nun 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb YoshiSiam:

...was wäre mit Dingen, wo man DAS davor stellt: z.B. Das Betriebssystem...?

Nun ja, das weis man doch, dass das Betriebssystem ein Zwitter ist ^^

aber mal Spaß beiseite...
ich empfinde das "gendern" als nervtötende Wichtigtuerei von Menschen, die keine anderen Hobbys haben.
Wen interessiert es denn schon ob er ein männliches oder weibliches Betriebssystem auf'm Rechner hat??

Ich habe mir übrigens gestern einen Kartoffelsupp in einer Kochtöpfin auf meiner Herdin gekocht, und dann genüsslich mit einer Löffelin gegessen. Heute werde ich mir wohl eine gemischte Salatin gönnen...^^

Es besteht aus meiner Sicht absolut keine Notwendigkeit an unserer Sprache "herumzubasteln".
Das ist wohl eher etwas für WICHTIGTUER/INNEN

Lassen wir doch einfach unsere Sprache so wie sie ist, denn sie ist ja ohnehin ständig im Wandel und verändert sich ganz von selbst, auch ohne dass irgend ein/e gelangweilte/r Pseudosprachwissenschaftler/in daran herumschraubt.

Nehmen wir nur mal das Wörtchen "geil" (ist denn die Geilheit tatsächlich weiblich ?) ^^
Hätte ich als Jugendlicher meiner Mutti ein Kompliment für ihre Kochkünste machen wollen mit den Worten
"Das Essen schmeckt aber geil", so hätte sie wohl einen roten Kopf bekommen und mich zurechtgewiesen, stand doch zu dieser Zeit das Wort "geil" für "lüstern" und "sexuell erregt". :coffee_happy:

×
×
  • Neu erstellen...