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Dauerkrise Bundestag


Li****
Ha****
,

Liebe Forenschreiber,
da es sich um ein politisches Thema handelt möchten wir euch darauf hinweisen dass wir anonyme Postings entfernen werden.
Eine gute Diskussion kann nur auf Augenhöhe funktionieren. 

Danke für eurer Verständnis, euer Gay.de-Team :coffee_happy:

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Ich lass es auch lieber... Reicht schon wenn die Gesellschaft gespalten ist...
Geschrieben
Ich persönlich find das Politik hier nicht hingehört! Denn noch gebe i mein Semf dazu!
1. Politik ist viel mehr als die meinsten Menschen verstehn!
2. Nachteil an der ach so schönen Demokratie ist das jeder zu allem sein Semf dazu geben kann ,egal op Politiker, "Normaler Bürger" egal op fachlich Sachlich oder nicht!
3. Zu viele der Politiker sagen heute so & morgen so!
Lestentlich geht es um die eigenen Tachen voll zu machen!
CORONA IS DER NAGEL ZUM SACK DIESER GESELLSCHAFTFORM!

gutzuvöegeln
Geschrieben (bearbeitet)

Mal ganz ehrlich, Herr Lauterbach scheint wenigstens kein Lobbyist zu sein...

Mal eine Frage : Ist eine, durch und durch, korrupte Regierung (wie vorher) besser?

bearbeitet von gutzuvöegeln
Geschrieben
@gutzuvöegeln ein sehr juter gedanke der "Lobbyist"
Zur Regierung kann i nur sagen für das ansehn Deutschlands in der Welt was die Mütti gleich nach Willi Brandt das besste!
Geschrieben

Kleiner Nachtrag:

Das Bundesverfassungsgericht lehnt gerade den Eilantrag gegen Pflege-Impfpflicht ab.

Geschrieben
Ich habe viele Argumente beider Seiten analysiert und komme zu dem Ergebnis ,dass für beide Ansichten ernstzunehmende Gründe bestehen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, eine Lösung zu erarbeiten, die allen ein Leben ihrer Überzeugung gemäß ermöglicht. Es verlangt Rücksichtnahme und Disziplin, Abstand, Hygiene, und logistische Kunstgriffe. Im Stadion wäre es leicht, 2 Sektionen zu schaffen. In Gaststätten ebenfalls. Wenn es sein muss auch im Klassenzimmer.
Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Nadeshda:

.....und komme zu dem Ergebnis ,dass für beide Ansichten ernstzunehmende Gründe bestehen.

Ich habe vieles gelesen, was für mich nur vorgeschobene Argumente sind. Die kann ich nicht ernst nehmen. Ich habe bei einigen Gründen Verständnis, aber viele dieser Gründe könnten in einen Gespräch ausgeräumt werden.

 

vor 29 Minuten, schrieb Nadeshda:

Es verlangt Rücksichtnahme und Disziplin, Abstand, Hygiene, und logistische Kunstgriffe. Im Stadion wäre es leicht, 2 Sektionen zu schaffen. In Gaststätten ebenfalls. Wenn es sein muss auch im Klassenzimmer.

Das ist in der Theorie löblich, stell ich mir in der Realität aber schwierig vor. Man geht mit Freunden z.B. zum Fußball und trennt sich dann im Stadion, in der Gaststätte, oder im Kino, sowie früher die Raucherlounge? Für mein Empfinden nicht das, was ich möchte.

Geschrieben

In den meisten eurer Aussagen finde ich mich wieder, danke dafür. 😘

Beim Buschtrommeln ist mir das aufgefallen, u. A..

Mir kommt die Exekutive zu zaghaft vor, aus dem, was ich auf die Demos bezogen mitbekommen habe. Da wird grundsätzlich alles angefeindet, was nicht rechts strömt. Das wird auch von der Opposition befeuert - ob mit Absicht oder nicht mag ich nicht beurteilen. Aber Söder dürfte bei denen eine Lichtgestalt sein. Es ist schon erstaunlich, wie er stimmungsgesteuert immer wieder einen gegen die Ampel raushaut, nach ihm die Sintflut.
Das finde ich schon bedenklich, wenn solch exponierte Politiker in jeder Krise gegen den Strom schwimmen müssen, wo die meisten Bürger schon im solidarischen Verständnis alles mittragen.

Überaus besorgt bin ich auch über den bodenlosen blanken Hass, auch befeuert von populistischen Plattformen, derer man nicht wenige in den Medien findet. Prominent der S. Wobei ich darin aber auch immer wieder die Gelegenheit bekomme, Rechtsradikale nach und nach besser einzuschätzen, denn da entblößen sie sich wohl besonders gerne. Dankbar darüber hinaus bin ich, dass die immer Gegenwind bekommen, mit viel Verstand und Sachlichkeit, was deren unsägliches Geplärre ad absurdum führt. 

Verhindern kann man das in keiner Demokratie, der Umgang damit ist mir wichtig. Wenn es schon problematisch ist, AfD-Mann Jens Maier (ggf. Google) vom Richterstuhl fernzuhalten, so gilt das noch mehr für seine Partei. Dulden nein, ich möchte das nur verstehen.

Geschrieben
Wir haben die Regierung die wir verdienen,ein echter Wechsel-Wille war nie gegeben,sonst wäre das Wahlergebnis anders ausgefallen.
Nicht jammern,wir alle haben uns das eingebrockt
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Libra:

Mir kommt die Exekutive zu zaghaft vor,

Da können Sie nur falsch reagieren, entweder Sie sind nur die Marionetten der Regierung oder sie greifen nicht richtig durch.

vor 1 Stunde, schrieb Libra:

...Das wird auch von der Opposition befeuert - ob mit Absicht oder nicht mag ich nicht beurteilen. Aber Söder dürfte bei denen eine Lichtgestalt sein....

Für mein Empfinden haben wir die Regierung und die jeweilige Opposition als Volksvertreter gewählt, aber leider sehen Teile der Opposition ihre Aufgabe eher in der Bekämpfung der Demokratie. Positiv finde ich das die CDU einen eigenen Impfgesetz-Vorschlag einbringen wollen. Aber mal sehen, was Merz jetzt will. Nach seinem Schulterschluss mit Söder habe ich das Gefühl, wir sind bereits im neuen Bundeswahlkampf.

vor 2 Stunden, schrieb Libra:

Überaus besorgt bin ich auch über den bodenlosen blanken Hass,...

Ja und der geht gegen alle, die eigentlich nur ihren Job machen, Polizisten, Krankenschwestern, Ärzte, Lehrer usw.. (Achtung ich habe nicht gegendert.

Respekt sollte jeder jedem gegenüber aufbringen können, aber das sehen nicht alle so. Ich hatte letztens ein respektvollen Gespräch mit einer Ungeimpften. Das geht, wenn beide Seiten ihre Argumente austauschen und kein Hass "im Spiel ist".

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb nick2017333:

Positiv finde ich das die CDU einen eigenen Impfgesetz-Vorschlag einbringen wollen. Aber mal sehen, was Merz jetzt will.

Spielt doch gar keine Rolle, was sie wollen. Die Blockier Methodik der CDU/CSU setzt sich nur fort, sie wussten in der GroKo schon einiges der SPD zu vermiesen. 

Geschrieben

Ich kann die Politiker-Schelte nicht nachvollziehen.

Kritik ist gut und richtig. Spendenaffären, Lobbyarbeit, in den Sand gesetzte Projekte wie die Maut, Bürokratieüberschwang. Die Presse legt recht zuverlässig in den Finger in die Wunde. Siehe die Klatschen, die Andy Scheuer, Julia Klöckler, Spahn und Co regelmäßig kriegen. Zurecht.

Man muss nicht alles mögen, was beschlossen wird. Man findet sich vielleicht in einer persönlich schlechten Lage wieder, die einen Frust oder Zorn empfinden lässt. Und auf der Suche nach einem Schuldigen findet man schnell jemanden: "die da oben". Richtiger wird's dadurch nicht. Aber unterm Strich haben wir in Deutschland wirklich, wirklich Glück. Wir haben einen soliden Rechtsstaat, eine funktionierende Justiz, eine gute Verfassung mit einem Verfassungsgericht, das umsichtig Fragen klärt, Untersuchungsausschüsse, die kritisch Fehlverhalten durchleuchten. Wir haben gewählte Parlamente und Länderkammern und ja, wir haben eine kritische, gute Presse - auch wenn Populisten und jene, die von der Presse zurecht inhaltlich korrigiert und als lügende Populisten enttarnt werden, es "dem Volk" anders einreden wollen. Wir sind als Deutschland seit bald 80 Jahren die fetteste, reichste, freiste und glücklichste Made im Speck. Wo ist es denn besser? Klar, es mag Inseln der Glückseligkeit geben (Schweden? Norwegen? Liechtenstein?), aber wo wollen denn die Jammernden hin? Die, die sagen: "Alle korrupt." - "Das Land geht vor die Hunde." - "Die Politiker an die Wand!" Wo würdet ihr denn besser leben? USA? Brasilien? Russland? Frankreich? England? Italien? Marokko? China? Mal ehrlich, als Deutscher hat man das große Los im Leben gezogen und ja, das verdanken wir unter anderem auch den Menschen, die seit über 70 Jahren versuchen, in der immer komplexen werdenden Welt, einen Weg zu finden. Ja, einzelne erliegen Versuchungen wie Spenden, Plätzen in Aufsichtsräten, russischem Geld oder Machthunger. Die gibt's. Aber sie sind nicht die Mehrheit. Der Mehrheit der Menschen, die im Bundestag sitzen oder in Ministerien und Ämtern täglich ihre Arbeit verrichten sind aufrichtige Menschen mit Fehlern und Talenten und grundanständige Ansichten zur Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Toleranz haben.

Ich lebe wahnsinnig gern in Deutschland und weiß unsere Institutionen, unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und die Menschen, die für uns arbeiten sehr zu schätzen. Nicht alle, aber ich bin der Mehrheit echt dankbar. Und ich bin kritisch, ja. Verfolge Nachrichten, Affären und Fehler. Während um uns herum Länder abgleiten - Ungarn, Polen, Russland, um nur einige zu nennen, sehe ich auch das, was UNS hier in Deutschland gelingt, auch dank der Politik. Und das ist verdammt verdammt verdammt viel.

Geschrieben
vor 6 Stunden, schrieb jensxp:

......das, was UNS hier in Deutschland gelingt, auch dank der Politik. Und das ist verdammt verdammt verdammt viel.

Wie immer sind deine Aussagen auf den Punkt gebracht. Chapeau 

Geschrieben

@jensxp 

Sicherlich hast du Recht mit dem was du schreibst, allerdings mit kleinen Einschränkungen

Es lässt sich in Deutschland gut leben so lange du deine Miete,Strom, Lebensunterhalt dauerhaft bezahlen kannst,du einen gutbezahlten Job hast und Single bist.

Es gibt aber Millionen von Menschen die am Rand der Gesellschaft leben,oft unbemerkt und unerkannt,die nach außen alles tun damit man ihnen die Armut nicht ansieht.

Armut ist in Deutschland das größte Problem und die Politik hat kein wirkliches Interesse dies zu ändern.

Selbst für die Mittelschicht wird es finanziell eng,je nach dem in welcher Gegend man wohnt 

 

Die Kritik an der Politik ist mehr als berechtigt,denn Sie bevorzugt die Vermögenden,die ärmeren dagegen gehen der Politik am ARSCH vorbei 

Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb jensxp:

Ich lebe wahnsinnig gern in Deutschland und weiß unsere Institutionen, unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und die Menschen, die für uns arbeiten sehr zu schätzen. Nicht alle, aber ich bin der Mehrheit echt dankbar.

Da fällt mir das Desiderata von Max Ehrmann ein, was echt mehr kennen und sich zu Herzen nehmen sollten. Da heißt es am Ende:

"In der lärmenden Wirnis des Lebens erhalte Dir den Frieden mit deiner Seele. Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön. ..."

Geschrieben

@jensxp, viele Menschen leben leider nicht wie die Made im Speck. Schau dir die nächste Tafel an, was da los ist. Und frag mal in Familien nach, wie die sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. 

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Libra:

@jensxp, viele Menschen leben leider nicht wie die Made im Speck. Schau dir die nächste Tafel an, was da los ist. Und frag mal in Familien nach, wie die sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. 

Ich möchte und kann nicht für @jensxp sprechen/ schreiben, aber ich für mich kann sagen, das mich da bei seiner Bewertung wiederfinde. Sicherlich gibt es politische Entscheidungen, die am Ende nicht gelungen waren, aber es ist mir zu einfach für alles die Schuld bei anderen oder bei denen da oben zu suchen. Und glaube mir, ich weiß was Arbeitslosigkeit  was Umschulung oder was es heißt noch eine Ausbildung zu machen. Aber ich habe immer versucht, Herr meines eigenen Schicksals zu Sein. Ich habe auf keinen gewartet  sondern habe mir meinen Weg selber gesucht. An mancher Kreuzung würde ich mit meinem heutigen Wissen  anders abbiegen  aber ich bereue nichts.

Und Recht hat er  wenn er sagt, wir leben, trotz mancher Probleme, in einem guten Land. Sag mir ein Land, wo die hin ziehen würdest, weil es besser läuft. Aber rechne dann mit der Frage, warum Du noch hier bist.

Geschrieben

Es gibt halt viele Dinge, die man berücksichtigen muss, da hinterfrage ich mich auch ständig, sonst könnte ich keinen Vergleich anstellen. So war auch der Grund eingangs, womit ich die Diskussion gestartet habe, mein Stimmungsbild. Das hat sich nicht großartig geändert, wenn ich da hinschaue, wo's wirklich brennt. Das kann man freilich alles ausblenden, wenn man selbst im Warmen sitzt und nicht weiß, was Hunger bedeutet. Oder womöglich wusste man das mal und hat es wieder verdrängt. 

vor 5 Stunden, schrieb nick2017333:

Sag mir ein Land, wo die hin ziehen würdest, weil es besser läuft. Aber rechne dann mit der Frage, warum Du noch hier bist.

Warum soll ich ins Ausland gehen? Da war ich schon. Für meinen Job aber war und bin ich immer flexibel, wenn es die Umstände erfordern und erlauben. Und alle, die nicht auf Wohnungssuche sind - herzlichen Glückwunsch! 

Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb Libra:

@jensxp, viele Menschen leben leider nicht wie die Made im Speck. Schau dir die nächste Tafel an, was da los ist. Und frag mal in Familien nach, wie die sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. 

Ja na klar gibt es die. Die wird es bedauerlicherweise immer geben, in jeder Gesellschaft, so gut ein Staat auch ist. Die gibt es auch in "Musterländern". Aber wir können versuchen, auf das Ideal eines Staates ohne notleidende Menschen hinzuarbeiten, auch wenn wir das Ziel vermutlich nie erreichen. Punkte zum Erreichen dieses Ziels sind Konzepte wie anständiger Mindestlohn, Mietdeckeln, soziale Sicherungssysteme. Ironischerweise klassiche linke Themen.
Erstaunlicherweise wählen die, die durchs soziale Netz gefallen sind, aber gerne rechts bis hin zu offen faschistischen Parteien, weil sie den Populisten auf den Leim gegangen sind. Dabei ist der Kern des völkischen Faschismus die Ungleichheit und - wenn man die Rechtspopulisten gnädig als Konservative bezeichnet - die Zementierung bestehender Verhältnisse. Da wünsche ich dem "kleinen Mann", der auf "die da oben" schimpft viel Freude mit.

Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb Libra:

Und alle, die nicht auf Wohnungssuche sind - herzlichen Glückwunsch! 

Das ist echt ein großes Dilemma. Ich weiß von Familien, die deswegen von Berlin nach Leipzig gezogen sind,  weil bezahlbaren Wohnraum noch zu finden ist. Und in Zeiten von homeoffice ist das ja auch nicht mehr das Problem. Aber das liegt ja eher an den Kommunen, die ihr Tafelsilber verkauft haben. Und Enteignung ist da auch nicht die Lösung.

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