Dieses Profil macht auf das Angebot in der Region Stuttgart für alle mit Diagnose Prostatakrebs aufmerksam, die nicht heterosexuell sind.
Die Selbsthilfegruppe besteht seit Mai 2024.
Mehr unter www.selbsthilfegruppe-prosecco.de
Das nächste Gruppentreffen ist am Dienstag, dem 17.02.2026 um 18 Uhr.
Treffpunkt: AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., Johannesstr. 19, 70176 Stuttgart.
Traut Euch!
Wenn Ihr Fragen zur Gruppe habt, dann nutzt die Chatfunktion oder die Homepage der Gruppe.
Falls Ihr jemanden aus der Zielgruppe mit Prostatakrebs kennt, weist ihn bitte auf dieses Selbsthilfeangebot für die Region Stuttgart hin.
Wenn Ihr betroffen seid, aber kein Interesse an der Gruppe habt, wäre es toll, zu erfahren, warum ihr kein Interesse habt.
Was können wir besser machen?
Danke!!!
Übrigens: auch in Berlin gibt es eine entsprechende Selbsthilfegruppe (prostatakrebsundwieweiter(@)web.de)
Natürlich kann man darauf bestehen. Aber als Regel- bzw. Standarduntersuchung wird die Tastuntersuchung abgeschafft. Das ist auch sinnvoll. Denn in den wenigsten Fällen wird damit Prostatakrebs rechtzeitig entdeckt. Der Verlauf des PSA-Wertes unter gleichbleibenden Bedingungen (d.h. jedes Mal Mehr… einige Tage vorher nicht Fahrrad fahren und keinen Sex) ist aufschlussreicher. Selbst ein transrektaler Ultraschall bzw. eine Elastographie (auch eine IGEL-Leistungen) können falsch negative Ergebnisse liefern, wenn der Krebs blöd lokalisiert ist.
Dass die Tastuntersuchung abgeschafft wird, ist sinnvoll. In unserer Selbsthilfegruppe wurde bei vielen der Krebs nur aufgrund der Entwicklung des PSA-Wertes festgestellt, auch bei mir. Selbst der rektale Ultraschall war immer negativ.
Nur der PSA-Wert stieg stetig. Bei der Biopsie waren dann 6 Mehr… von 12 Proben positiv. Zudem war der Krebs relativ aggressiv. War damals 53.
Noch zur Biopsie: es gibt bislang keinerlei Nachweise, dass dadurch Krebszellen gestreut werden.
https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/prostatakrebs-welche-risiken-hat-eine-prostatabiopsie#:~:text=Besteht bei der Biopsie nicht,zur Verschlimmerung der Erkrankung beitragen.
Zudem gibt es auch Alternativen zur Biopsie, die allerdings nicht ganz so aussagekräftig sind: MRT und ggfs. PSMA-PET/CT. Man kann damit ggfs. Krebs erkennen (nicht immer, wenn noch klein), kann aber keine Aussage zu seiner Aggressivität machen. Dazu muss man die Krebszellen im Labor untersuchen. Dafür ist eine Biopsie die Voraussetzung.


