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Selbsthilfegruppe gegen schwule Neigung


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo,

ich habe da ein ernstes Problem, das mich schon lange beschäftigt. Gerne höre ich dazu Eure Meinungen.

Seit Jahren empfinde ich den Drang, Sex auch mit Männern zu haben. Das belastet mich wirklich. Ich leide unter meiner Bi-Sexualität. Ich befürchte, daß ich sogar so richtig schwul bin. Das belastet auch meine, mir ausgesprochen wichtige, Beziehung zu meiner lieben Lebensgefährtin.

Kann mir jemand aus Erfahrung sagen, ob es irgendwelche Selbsthilfegruppen oder Therapien gibt, die mir dabei helfen können, wieder ein normaler Mann zu werden? Wie kommt man von so etwas weg ?


Geschrieben

Wenn das jetzt Dein ernst ist und Du darunter leidest, suche Dir einen Therapeuten.
Nur ehrlich gesagt kaufe ich Dir die Nummer nicht ab, da Du nach eigener Aussage in einer offenen Beziehung lebst. Also was willst Du wirklich mit diesem Thread erreichen?


Geschrieben

Guten Morgen, lieber @Silbi : Also was willst Du wirklich mit diesem Thread erreichen?

: Das ersiehst Du eindeutig aus meinem o.g. Beitrag. Im Übrigen bin ich der fundamentalen Ansicht, daß es nicht themenrelevant ist, daß/ob Du mir die 'Nummer' nicht abkaufst. Was bitte schön, hat mein Anliegen mit meiner offenen Beziehung zu tun?

Aber Danke für den Tip mit dem Therapeuten. Das habe ich, wie oben geschildert, auch schon in Erwägung gezogen. Aber der Weg dorthin ist schwer, ich weiß nicht, wie ich diese Erkrankung schildern soll, ohne in furchtbaren Peinlichkeiten zu versinken.

So, ich gehe jetzt, muß was arbeiten. Bis später! Ich hoffe, Du bist wieder aus dem Krankenhaus heraus und kannst den Sommer in vollen Zügen geniessen. Lieben Gruß

Geschrieben

Hallo @Lederduft, wer sich krank fühlt und leidet der geht wohl am besten zum Arzt oder? Da würde ich zuerst zum Allgemeinarzt gehen, weil du ja nicht weißt ob das Leiden körperlich oder psychisch ist. Der wird dich dann überweisen. So läuft das bei uns. Sicher kann der Arzt dir weiterhelfen als ein schwules Forum.


Geschrieben

Naja, @Kolbinger, sieh Dir mal meine Bedenken hinsichtlich der peinlichen Schilderung meines Erkrankungsbildes an. Ein schwules Forum könnte mir meines Erachtens eher helfen, aus dem Dilemma herauszukommen und wieder normal zu werden.


Geschrieben

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du ausgerechnet in einem schwulen Forum Tipps dazu bekommst, wie man nicht schwul ist, ich zumindest habe damit kein Dilemma. Ansonsten wie Kolbinger schon meint:
Hausarzt&gtambulante oder stationäre Therapie. Das entscheidet jedoch der Arzt und den Schritt musst Du schon wagen, wenn´s Dir wirklich so schlecht damit geht.

Geschrieben

Man sollte dem Arzt schon die Wahrheit sagen wenn man Hilfe erwartet :-). Führ ihm doch mal dein Lederoutfit vor, @Lederduft!


Geschrieben

@Silbi, ich denke schon, daß sich gerade hier problemversierte User einfinden, die auch einen Weg in die uns vorgegebene Normalität zurückfinden möchten. Wo denn sonst? Etwa in der Apothekenrundschau.de??


Geschrieben

Schließe Dich doch einer fundamentalistischen christlichen Sekte oder einer vergleichbaren Gruppierung von Fanatikern an, die könnten´s Dir vielleicht noch austreiben. Ansonsten fällt mir ehrlich gesagt nichts ein, wie man gegen die sexuelle Orientierung ankommen könnte. Das geht nur durch Unterdrückung.


Geschrieben

@Silbi, Dein Zit: ...die könnten´s Dir vielleicht noch austreiben.

Bitte unterlasse abfällige Bemerkungen. Gerne kannst Du Dich im Forum Spass und Unsinn mit solchen Beiträgen tummeln und Beifall erheischen. Du gehst zwar nicht direkt ins OT, bist aber sehr nahe am Rande der von uns Allen abgestrebten Einhaltung der Nettiquette (Diese gilt auch für MODs).

Noch einmal zitiere ich Dich: Das geht nur durch Unterdrückung. Das wahre Leben hat keine Moderatoren, ist auch kein Forum: Somit ist auch dieser Tip hinfällig.

Wenn Dir, wie Du sagst, nichts einfällt, halte Dich doch bitte mit solchen unqualifizierten Beiträgen aus dem Thread heraus und beobachte einfach. Besten Dank.

  • Moderator
Geschrieben

@Lederduft:
Mit deiner Einstellung wird es schwer werden dir zu helfen.
Der gute @Silberblick ist so nett und macht sich Gedanken um dein Problem, und du machst ihn hier so nieder.

Wenn du tatsächlich unter deinen "bisexuelllen Neigungen" so leidest und davon geheilt werden willst, dann wirst du im übrigen auch wohl nicht umhin kommen - Peinlichkeit hin oder her - Fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Psychologe wäre da m.E. die richtige Wahl. Der wird dir vermutlich auch den Rat geben alles zu meiden was dich auf "falsche Gedanken" bringt. Dann müsstest du dich konsequenter Weise wohl auch hier bei gay.de abmelden.

Wenn du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen willst wirst du deine Scham wohl schon überwinden und dem Doktor klar sagen müssen was Sache ist. Das mit den "furchtbaren Peinlichkeiten" kenne ich nur zu gut. Ich hatte mal in jungen Jahren überaus schmerzhafte Hämorrhoiden, und habe auch lange gezögert mich meinem Arzt anzuvertrauen weil mir das einfach peinlich war. Das war dann auch gar nicht so einfach dem Doc meinen Arsch zur Begutachtung hinzustrecken, zumal bei der Untersuchung auch noch eine blutjunge Arzthelferin anwesend war. Hinterher war ich jedoch sehr erleichtert und kann seit dem auch wieder völlig schmerzfrei .... äääh .....Stuhlgang haben.

Der sicherlich gut gemeinte Rat von @Silberblick mit dem Anschluss an eine fundamental-christliche Gruppierung ist doch eigentlich auch garnicht so weit hergeholt. Ich hätte da auch gleich noch einen Tipp für dich, vielleicht helfen dir ja die folgenden Links weiter.

Andersrumsechsualität ist eine Krankheit
Die Wunderheilung eines Falschsechsuellen
Homo-Perversion: Geisteskrankheit oder bewusste Sünde?

Geschrieben

Danke, verehrter @Knuddelhajo. Ich merke, daß ich hier ernst genommen werde und freue mich. Ich verstehe aber nicht, wieso Du meinst, daß mir mit meiner Einstellung schwer zu helfen sei.

Da man(n) es bei gay.de auch mit normalen und netten Menschen zu tun hat, werde ich eine Abmeldung von derselbigen Site keinesfalls in Erwägung ziehen.

  • Moderator
Geschrieben

Nun ja @Lederduft,
das meine ich weil du eben die Überlegung von @Silberblick als "abfällige Bemerkung" abkanzelst.
Dabei ist es doch garnicht so abwegig dass du gerade in einer christlichen Gemeinschaft Hilfe finden kannst.
Es gibt christliche Umerziehungslager die sich deinem Problem annehmen könnten.

Ich habe mal einen tollen Film über diese Thematik gesehen mit dem Titel Save me

http://www.youtube.com/watch?v=JTkMkheWzoI

Geschrieben

Also, ich muß sagen, daß das mit dem Umerziehungslager gar kein schlechter Vorschlag ist. Dankeschön! Ich denke, trotz meiner m.E. schwulen Geisteskrankheit, darüber nach, wäge das Für-und-wider ab und gebe Dir dann bei sich bietender Gelegenheit ein entsprechendes Feedback.


Geschrieben

@Lederduft:
Nun glaube ich aber, ich habe mich verlesen. Homosexualität ist weder eine Krankheit und noch weniger eine Geisteskrankheit. Sie ist die Beschreibung, welche die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sexuellen Orientierung kategorisiert. Da die Gesellschaft nun mal sehr gerne Leute in Schubläden steckt, wurden solche Begrifflichkeiten überhaupt nur installiert.
Es mag in Deinem Fall durchaus nachvollziehbar sein, dass Du durch Deine bisherigen, schwulen Erfahrungen zu einem Wandel Deiner sexuellen Orientierung gelangt bist. Nun liegt es an Dir, zu entscheiden inwiefern Dir diese Umorientierung auch Befriedigung verschafft. Sollte Dir die Vorstellung, schwul zu sein, unverhältnismäßig große Schwierigkeiten bereiten, ist es eher angezeigt, Dich auf eine Therapie einzulassen in der Dir das notwendige Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl vermittelt wird, welches ein unbeschwertes und glückliches (Aus- ) Leben Deiner Homosexualtät gewährleistet. Es ist alles eine Frage der richtigen und postiven Einstellung zu seiner eigenen Sexualität. Die äußeren Einflüsse durch die Gesellschaft dürfen hierbei keine Rolle spielen. Natürlich kann auch die richtige Selbsthilfegruppe zur Stärkung des Selbstbewusstseins eine gute Alternative sein und um mit Gleichgesinnten durch das Wir-Gefühl einen positiven Einfluss auf das eigene Ich wahrzunehmen.


Geschrieben


Da die Gesellschaft nun mal sehr gerne Leute in Schubläden steckt, wurden solche Begrifflichkeiten überhaupt nur installiert..



Da sagst du was, @MueMue. Homosexualität ist eine von diesen Schubladen. Ich glaube dass die Sexualität im Laufe eines Lebens stark am Schwanken ist und sich mal hierhin mal dorthin neigt. Als ich 18, 20 war habe ich ganz normal mit Mädchen angefangen bevor ich was mit Männern erlebte. Dann hatte ich mal eine Phase da war ich gerne passiv aber die ging schnell vorüber. Heute bin ich eher der Aktive und wer weiß was noch kommt. Am Ende lerne ich wieder eine Frau kennen. Die erste und die letzte Liebe ist sowieso die Hand :-).


Geschrieben

@ Lederduft--wir haben hier im Forum schon vielen Usern seitenlang mit Rat und Tat zur Seite gestanden.Jungens beraten,wie sie einen Hetero knacken können,bei ganzen oder teilweisen Geschlechtsumwandlungen--ob zu Mann oder Frau--wir haben auf Wünsche nach größeren oder kleineren Brüsten reagiert----auch du darfst auf unsere Unterstützung hoffen. Es ist natürlich ein sehr diffiziles Unterfangen---Du hast doch beruflich mit beiden Geschlech-
tern zu tun.Was regt sich bei dir, wenn es eine Frau ist---wird dein Glied steif ? Ist bei einem Mann dein verlangen,ihn
a tergo spüren zu wollen ? Wir müssen bei Darwin anfangen...


Geschrieben


Ist bei einem Mann dein verlangen,ihn
a tergo spüren zu wollen ?



Es gibt nicht nur das a tergo sondern viele andere Spielarten an die man auch denken könnte wenn man nen Mann sieht... Schon mal drüber nachgedacht? Oder bist du so einseitig - mit achtzig?


Geschrieben

@ Kolbinger---wenn du in jedem deiner beiträge auf mein alter anspielst--solltest du dir bewußt sein,dass ich keine hinweise von dir auf liebespiele brauche...ich kenn sie alle-- die meisten werden dir verschlossen bleiben--du bist zu unsensibel------überheblich und aufgeblasen.
Deshalb solltest du deine hand pflegen


Geschrieben

@Lederduft : da du ja im bevorzugten Süden lebst , hätte ich da noch eine Instanz , die dir vielleicht auch helfen könnte . Es ist das KBA , Königlich Bayrisches Amtsgericht , hierbei das Fachreferat Glaubens- und Sittenlehre . Dort solltest du mal eine Anfrage starten , denn die kennen sich in diesen Dingen aus .

DER SÜDEN LEBT UND DER WESTEN STEHT AUF !

LG


Geschrieben

Guten Morgen! Bitte entschuldigt, daß ich mich hier nur ganz kurz äussere, es war eine lange, anstrengende Arbeitsnacht und ich habe jetzt Auszeit bis Dienstagabend. Wir fahren weg.
Gerne zitiere ich @Kolbinger: Als ich 18, 20 war habe ich ganz normal mit Mädchen angefangen bevor ich was mit Männern erlebte. Dann hatte ich mal eine Phase da war ich gerne passiv aber die ging schnell vorüber. Heute bin ich eher der Aktive und wer weiß was noch kommt.

Ich mache mir natürlich auch Gedanken darüber, wie es zu meiner Fehlorientierung kam: Der eigentliche Ursprungsknall erfolgte damals so im Alter von 15 - 17 herum, als ich aktiv im Dressur-Reitsport ( Kat. 4 K ) war. Schöne Mädels, aber auch kernige Jungs. Der phantasieanregende Anblick derer, die u.A. gekleidet/geschmückt mit Reitstiefeln und Peitsche waren, gaben mir meinen bis heute existenten 'richtungsweisenden' Kick.
Im Nachhinein erkenne ich: Dabei kam es mir im Grunde genommen nicht auf das Geschlecht an, sondern eher auf den Fetisch. Nun, da kam es zum ersten Kontakt zu einem jungen Dressurreiter und kurz darauf zu einer C-Springreiterin...

Seitdem ist's im Leben ein hin- und her zwischen den jeweiligen Begehren.

@Felli, zu Deiner Frage: Beim Anblick von für mich sexuell interessanten Menschen verspüre ich wohl eine kräftige, ausgeprägte Erregung.

@Kolbinger: Bitte lass @Felli in Ruhe, das stinkt mir und gehört hier nicht hin. Wenn Ihr Euch reiben wollt, macht es doch bitte per PN. Besten Dank im Voraus.

@Saturnus: Auch von Dir erwarte ich den nötigen Ernst zu diesem Thema

Geschrieben

Du musst eben lernen, damit umzugehen. Das schließt bei Dir ja den Fetisch mit ein.
Auf den Fetisch wirst Du sicherlich nicht verzichten wollen, nur hast Du eben auch eine Neigung zum gleichen Geschlecht. Scheint Dir das denn inzwischen unvereinbar? Dann meide doch einfach alles, was mit Homosexualität einhergeht. In GAP bleibst Du zumindest von der einschlägigen Szene verschont.
Du solltest allerdings erkennen, dass es keine Krankheit ist. Ein paar Sitzungen mit einem Therapeuten oder Psychologen könnten da schon Wunder wirken. Die Zeit musst Du Dir nehmen.


Geschrieben

Danke, @Silbi. Mir stellt sich die Frage: Wenn ich zu einem Therapeuten oder Psychologen gehe, dann gehe ich also zum Arzt, -ganz salopp gesagt. Zu einem Arzt geht man, wenn man sich krank fühlt. Und sorry, ich fühle mich eben so. Trotzdem nochmals Danke, ich erkenne jetzt, daß Du mein Anliegen doch ernst nimmst:

Es hat ja nichts mit dem Kontakt zu Schwulen zu tun, ich fühle mich hier wohl, überwiegend trifft man hier auf lebensnahe, weltoffene Menschen, auch auf dieser Site. Somit ist @Knuddelhajos Tip und (erwartungsvolles ?) Begehren, mich hier abzumelden, wie üblich peinlichst destruktiv und voll daneben. Es ist einfach die innere Zerrissenheit, die mir so manches Problem mit mir selbst bereitet.


Geschrieben


Dann meide doch einfach alles, was mit Homosexualität einhergeht. In GAP bleibst Du zumindest von der einschlägigen Szene verschont.



Leichter gesagt als getan im Internetzeitalter. Man kann sich pr Mausklick die ganze Szene ins Haus holen.


Geschrieben


Wenn ich zu einem Therapeuten oder Psychologen gehe, dann gehe ich also zum Arzt




Genau das solltest Du machen.




Leichter gesagt als getan im Internetzeitalter. Man kann sich pr Mausklick die ganze Szene ins Haus holen.




Wer soweit ist und das Internet als seine primäre Realität betrachtet, braucht ebenso Hilfe.


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    Ein Sissy Boy ist ein Junge, der sich in das andere Geschlecht einfühlen möchte. Er kleidet sich typisch weiblich und passt sein Verhalten an. Man kennt diese Veranlagung auch unter dem Namen ...

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