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Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in der Stadtgesellschaft - Der Weg ins Glück?


Roney

Empfohlener Beitrag

  • Moderator
Geschrieben

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Heute findet in Bielefeld eine Talkrunde mit PolitikerInnen, ExpertInnen und VertreterInnen lesbischer und schwuler Gruppen zum Thema: Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in der Stadtgesellschaft - Der Weg ins Glück? statt. Die Präsenz von Lesben und Schwulen im öffentlichen Leben wächst - in Köln stärker als in Bielefeld – bei Schwulen vielleicht deutlicher als bei Lesben.

Führt die neue Sichtbarkeit automatisch zu mehr Akzeptanz oder verstärkt sie vorhandene Skepsis, Ablehnung und Hass?
Was denk ihr?


Hintergrund:
Die Debatte ausgelöst hatte eine Ratgeberkolumne im Anzeigenblatt "OWL am Sonntag", in der die Autorin einem Vater riet, seine Kinder sollten der Hochzeit seines schwulen Bruders fernbleiben. Eine Teilnahme würde die Kinder verwirren. In Medien und sozialen Netzwerken wurde die Kolumne scharf kritisiert und führte zu einem Shitstorm. Die Neue Westfälische und Gay.de berichten im Liveticker. Via Twitter könnt ihr die Diskussion unter #ZUCKERIMPUDDING verfolgen.
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Aktionen wie in der Öffentlichkeit Küssen oder Hand in Hand laufen können da etwas bewirken wie auch offenes schwules Leben innerhalb der Öffentlichkeit ohne sich mit seinem Partner zu verstecken und auf straight acting zu machen.


Geschrieben

a in manchen regionen verschiebt sich das schwulenleben auch aufs land---gott sei dank


Geschrieben

und auf den Wiesen und Weiden kann man es geil treiben


Geschrieben

Das wird auch ganz sicher die Akzeptanz erhöhen.


Geschrieben

Käme drauf an,wie diese 'Sichtbarkeit' sich zeigen soll.

Bemüht man sich,mal nicht halbnackt tanzend oder provokativ in den Straßen zu hüpfen,und zeigt man Jedermensch,dass Schwulsein auch nicht anders ist als Heterosein bis auf das Geschlecht des Freundes oder Gatten,dann könnte das tatsächlich hinhauen.

Schickt man allerdings wieder nur Fummel-Träger,Kostümfetischisten und praktisch öfffentlich kopulierende Starlet-Syndromler oder FKK-Lobbyisten ins Rennen,wird der Schuss nach hinten losgehen.Besonders die Neu-Kreuzzügler und Rollback-Treiber würden am Rad drehen.

Wir haben die Chance,was draus zu machen.

Geschrieben

Die Talkrunde in Bielefeld hat ja kaum Resonanz gefunden.Die Zahl der Veranstalter dominiert die Versammlung.Nur 30 Zuhörer. In der Einleitung spricht Georg Roth über Glück und gibt eine Binsenweisheit von sich: " Der Weg in's Glück sei für Lesben und Schwule nicht immer so einfach herauszufinden" Dann gibt es vor Diskussionsbeginn noch 2 weitere Zitate: "Schwulsein sein,das kann lieblos und grausam sein,aber wenn ich könnt',würd ich niemals ein Hetero sein." Der Zweite:" Feministisch sein ist die Theorie,lebisch sein die Praxis."
Dann begann die Diskussion.festgestellt wurde,es gibt nur zwei schwule Kneippen in Bielefeld,dazu den schwulen Fußballfanclub "Blaue Bengel",außerdem noch den Sportverein "Warminia Bielefeld"
Aber wie sollen die erreicht werden,die nicht sichtbar sind,fragte Roth.Durch den CDS ? Stefan Gerold soll aus Mediensicht berichten-wie reagieren die Medien auf Lesben-und Schwule ?
Roth:" Lesben seien
kaum sichtbar,sonst eher schrille Kostüme und schwule Männer."
Aber es gebe ja den schwulen Oberbürgermeister und sein Lebenspartner.Berichterstatung darüber führte zu bösen Kommentaren,die gelöscht werden mußten.
Zum Thema Sichtbarkeit: Ellerbrock glaubt nicht daran,das Sichtbarkeit alleine ausreiche.Man müse fragen,was normal sei und wieso vermeintlich anders wirkende diskriminiert würden.
Wer mag kann das gesamte Protokoll der blödsinnigen Veranstaltung im Internet lesen unter dem Titel den auch dieser Thraed trägt.


  • Sissy

    Ein Sissy Boy ist ein Junge, der sich in das andere Geschlecht einfühlen möchte. Er kleidet sich typisch weiblich und passt sein Verhalten an. Man kennt diese Veranlagung auch unter dem Namen ...

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