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Körperverletzung nicht strafbar ?????


HaJo_G-Team

Empfohlener Beitrag

  • Moderator
Geschrieben

Das rumgeeiere in Sachen "Beschneidung" erreicht einen neuen Höhepunkt, unglaublich aber wahr:




Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat das Gesetz zur „Beschneidung des männlichen Kindes“ ausgearbeitet. Zentraler Punkt: Beschneidung bleibt Körperverletzung – ist aber nicht strafbar, wenn die Eltern zustimmen.



(Quelle= Focus Online
Eine Körperverletzung nicht strafbar ???
Okay, wie wär es dann mit einem Gesetz welches den Diebstahl von Lebensmitteln straffrei stellt wenn man nachweisen kann dass man zum Tatzeitpunkt Hunger hatte, oder vielleicht ein Gesetz, nachdem ich jemanden ungestraft die Fresse polieren darf wenn er mich "Arschloch" nennt ???

Sorry, aber die Schnarrenberger tickt doch nicht ganz sauber.
Eine Körperverletzung ist und bleibt eine Körperverletzung, auch wenn die Erziehungsberechtigten ihre Einwilligung zu dieser Körperverletzung gegeben haben, (wie paradox, geradezu pervers) umso mehr, wenn dem Körperverletzten jegliches Recht abgesprochen wird über die Unversehrtheit seines Körpers selbst zu entscheiden.


Geschrieben

Es geht in diesem Fall um die religiöse Selbstbestimmung und diese "lebhafte" Diskussion hatten wir schon. Die Vergleiche mit Diebstahl oder jemanden "die Fresse polieren" hinken so sehr, dass keine Prothese mehr hilft.


  • Moderator
Geschrieben

@Silberblick. "rekigiöse Selbstbestimmung" ?? du meinst wohl eher "religiöse Fremdbestimmung"
Ein Säugling kann seine Religion nicht selbst bestimmen, sie wird ihm von den Eltern aufgezwungen.
Mir ist klar dass wir dieses Thema schon hatten, da der entsprechende Thread jedoch geschlossen wurde nehme ich mir das Recht heraus diesen hier zu eröffnen, und bei dem "hinkenden Vergleich" geht es mir darum aufzuzeigen, wie paradox es anmutet eine Straftat straffrei zu stellen, das ist für mich ein absolutes Unding.


Geschrieben

Lieber Hajo, ich verstehe, dass hier immer wieder martialische Töne gegen die Religionen (Ausnahme: Sunrises angeblich so supertoleranter Buddhismus) geschwungen werden. Nach der "gay.de"-Ideologie sind die Religionen ja schuld an der Diskriminierung der Schwulen.Wenn sich erst der Atheismus durchgesetzt hat, wird eitel Sonnenschein sein und Gleichberechtigung! Daran glaube ich nicht.
Definitionen komplizierter Wesenheiten sind immer eine umstrittene Sache. Es ist ja keineswegs selbstverständlich, dass die Beschneidung eine "Körperverletzung" ist. Das ist eben eine neuentdeckte Kategorisierung, und vielen Menschen leuchtet die Sache nicht ein. Um dir noch einmal ein Beispiel zu geben: Die systematische Zerstörung der Kultur eines Volkes (Hollywoodisierung und McDonaldisierung) kann man "Völkermord" nennen. Keiner beachtet aber diese Definition, denn solche Definitionen bleiben umstritten und sind Teil des politischen Kampfes. Wer aber gegen die Beschneidung kämpfen will, kämpft gegen eine große Macht (Einige von der naiven Art denken jetzt an den intoleranten Islam).
Was aus einem Kind werden soll, bestimmen ganz mit Recht seine Erzeuger. Sie erziehen es in ihrer Sprache ,ihrer Kultur, ihrer Religion. Wir können das Kind nicht wie eine tabula rasa halten, bis es ("angeblich "frei", in Wirklichkeit manipuliert wie noch nie in der Geschichte ) selbst entscheidet.. Wir müssen überhaupt mit dem Freiheitsbegriff weit kritischer verfahren und nicht abheben wie mit dem Luftballon.


Geschrieben

@ Nuwas, Du brauchst gar nich so überheblich über den so supertoleranten Buddhismus zu urteilen. Der Buddhismus ist keine Religion im herkömmlichem Sinne. Es gibt keine Hierachie, keine Gebote oder Verbote. Buddha hat gelehrt : "Alles Leiden entsteht durch Begierde. Wenn Du gelernt hast nicht mehr zu begehren,leidest Du nicht mehr."
@ Kuddelhajo Du beanstandest die Vorschläge der Justizministerin L-Schn. Sie will nur die ganze Aufregung um die Beschneidung besänftigen. Warum musste gerade ein deutsches Gericht Beschneidung als Körperverletztung verurteilen? Jahrtausende alte Tradition hatte bis dato zu keinem Widerspruch geführt. Warum wurde der Fall nicht einfach an den europäischen Gerichtshof überwiesen? Dann wäre Deutschland aus dem Schneider gewesen. Warum hat man nicht einfach auch einen anderen Staat es überlassen gegen eine evtl. Körperverletzung zu klagen. Aber nein Deutschland musste sich wieder einmal hervortun. Kein Wunder, dass wir Deutschen im Ausland immer als "Besserwisser" gebrandtmarkt werden. Gerade weil in Deutschland soviele Immigranten mit einem islamischem Hintergrund leben und Juden, die auf alle Angriffe besonders, sensibel reagieren, wäre das Gericht gut beraten gewesen, den Fall abzulehnen.
Und lieber Knuddelhajo was störrt es Dich ob Knaben beschnitten werden? An der Tradition kannst Du ehe nichts ändern. Oder habe ich da den Verdacht, Du magst beschnittene Penisse nicht.


Geschrieben

@Sunrise Leider hörst du nicht auf, mir "Überheblichkeit" vorzuwerfen. Was ist deine Begründung? Ich bezweifelte die Supertoleranz des Buddhismus. Darüber kann man nur urteilen, wenn man die Geschichte des Buddhismus kennt. Der Hinweis auf ein Zitat des Gründers genügt nicht. Du glaubst gar nicht, welch hübsche Zitate von Moses, Jesus und Mohammed ich dir vorhalten könnte. Sie würden beweisen, dass alle Religionen supertolerant sind.
Noch eins: Ich lasse mich gerne belehren. Aber lass bitte die persönlichen Angriffe!


Geschrieben

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, am Namen der Bindestrich Frau und Justizministerin kann ich mich immer wieder ergötzen.Nun legt sie einen Gesetzesplan zur Einwilligung der Eltern in die Entffernung der Penis-Vorhaut vor.Der Eingriff ist laut Entwurf nur zulässig,wenn er nach den Regeln der medizinischen Kunst durchgeführt wird.Mit einem Eckpunktepapier skizziert sie ein Gesetz,mit dem die Beschneidung legalisiert werden soll.Die Ministerin wählt dazu einen Weg,der medizinische Hürden aufweist,aber um die Religion einen Bogen macht.Denn die Beschneidung soll einerseits nur nach den " Regeln der ärztlichen Kunst" und bei " Schmerzbehandlung" durchgeführt werden dürfen während andererseits die Straflosigkeit nicht daran gebunden ist,ob die Eltern regelliöse Motive für die Einwilligung haben.Der Paragraf im BGB (Kindschaftsrecht soll im Entwurf des Regelungsgesetzes "ergänzt werden Die Personensorge umfaßt auch das Recht,in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts-und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen ,wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll" Eine Beschränkung der Straflosigkeit auf eine religiös motivierte Einwilligung der Eltern ist nicht vorgesehen.Der Entwurf stellt bewußt nicht auf eine religiöse Motivation der Eltern ab.Denn mit einer Eingrenzung auf etwa jüdische oder muslimische Motive sähe sich die Rechtspraxis vor die schwierige Aufgabe gestellt ,den Inhalt religiöser Überzeugungen ermitteln zu müssen.Eltern können auch andere Gründe für die Einwilligung in den Eingriff haben,müssen jedenfalls nicht nachweisen,dass Glaubensgründe bei ihnen vvorliegen.Für die Juden iist wichtig,dass im Entwurf auch drinn steht,dass Beschneider den Ärzten gleich gestellt werden.Im Entwurrf steht drinn,dass die Klitoris Beschneidung in jedem Fall strafbar bleibt-Der Ethikrat fordert ein Entwicklungsabhängiges Vetorecht des betroffenen Jungen,was heißt.dass die Beschneidung unterbleibt,sobald sich ein älterer Junge strikt weigert.
Es ist eine Perversion im Rechtsstaat ohne gleichen.Ich hoffe sehr , dass die Bindestrich- Frau in Karlsruhe scheitert.


Geschrieben

@Nuwas Du reagierst wie eine beleídigte Leberwurst. Deinerseits hätte es gar keinen Hinweis auf dem Buddhismus benötigt. In diesem Threat geht es um die Beschneidung von Juden und Moslems. In Buddhistischen Ländern gehört Beschneidung nicht zum religösen Ritual. Deine Reaktion auf mein Posting entspricht dem eines sehr dünnhäutigen Menschen. Wenn Du schon hier an einer Diskussion teilnimmst, musst Du Dir auch gefallen lassen, dass mit harten Bandagen gekämpft wird.
Auch geht es hier nicht um die Geschichte des Buddhismus. Man unterscheidedet in Thailand den Theravada Buddhismus im Gegensatz zum Zen Buddhismus oder Weisheiten des Dalai Lhamas. Doch darum geht es doch garnicht. Wichtig ist wie ich den Buddhismus in Thailand erlebe und das mir dort alle Menschen mit Wohlwollen entgegentreten.


  • Moderator
Geschrieben


...Es ist ja keineswegs selbstverständlich, dass die Beschneidung eine "Körperverletzung" ist.




Doch, ist es guter @nuwas, selbst die Befürworterin dieses vollkommen überflüssigen alten Zopfes fundamentalistischen Religionswahns, - Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger - stellt dies nicht in Frage.
Körperverletzung ist nach dem Gesetz jeglicher Eingriff in die Unversehrtheit des Individuums, und das Abschneiden der Vorhaut, das verstümmeln eines ansonsten völlig intakten Körperteils ist und bleibt ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, daran ist nichts, aber auch garnichts zu rütteln. Deshalb soll nun ja auch diese Körperverletzung straffrei gestellt werden, und das ist völlig indiskutabel.

Daran ändern auch deine zynischen Einlassungen (Hollywoodisierung und McDonaldisierung) nicht das geringste. Im übrigen kann jeder selbst entscheiden ob er Hollywoodschinken ansehen oder sich den Gummifrass von McDonalds einverleiben will. Das gleiche Selbstbestimmungsrecht soll und muss auch für eine Beschneidung aus religiösen Gründen gelten.




Was aus einem Kind werden soll, bestimmen ganz mit Recht seine Erzeuger.



Vorsicht mit solchen Äusserungen. Ein kind ist kein Eigetum mit dem man nach belieben verfahren kann. Mir fallen auf Anhieb etliche Dinge ein über die Eltern eben nicht das Recht haben für ihr Kind zu entscheiden.




Und lieber Knuddelhajo was störrt es Dich ob Knaben beschnitten werden? An der Tradition kannst Du ehe nichts ändern. Oder habe ich da den Verdacht, Du magst beschnittene Penisse nicht.



Da liegst du völlig daneben lieber @Sunrise, ich habe absolut nichts gegen Beschnittene. Ich bin selbst beschnitten. Der Eingriff wurde bei mir im Säuglingsalter vorgenommen und war nicht medizinisch notwendig. Meine Eltern entschlossen sich die Beschneidung "vorsorglich" vornehmen zu lassen weil mein zwei Jahre älterer Bruder eine Phimose hatte. Ich wurde nicht gefragt


Geschrieben

Lieber @fellatio Ich verstehe deine Abneigung gegen Bindestrichfrauen, im besonderen Fall gegen die Justizministerin.(( Aber Annegret Kramp-Karrenbauer ist auch nicht besser, ebenso nicht die unsägliche Lieberknecht ohne Bindestrich.Und die Kraft hier bei uns in NRW leistet nichts, ist aber unsäglich beliebt in den Medien. Wir haben Pech mit den politisierenden Röcken.))
Aber "Perversion des Rechtsstaates ohnegleichen"?? Haben Sie es nicht eine Nummer kleiner? Von all diesen Problemen haben Jahrhunderte nichts gewusst, da kommt so ein Kölner Richter, und seitdem ist alles "pervers"? Bitte, bleiben Sie seriös!(So sprach einmal ein sehr geistreicher Spieler.)
@ Sunrise Leider setzt du mit Anwürfen wie "beleidigte Leberwurst" deinen Angriff fort. Ich wünsche mir hier einen sachlichen Stil. Mit harten Bandagen kann man im Catcherring kämpfen.
@Hajo Vor wenigen Jahren hätte noch niemand in einer Beschneidung eine "Körperverletzung " gesehen. Das ist eine Errungenschaft der moralisch verfeinerten letzten Jahre. Mein Hinweis auf den Kulturverfall, den ich als "Völkermord" ansehe, ohne zu fordern, dass die andern das auch tun, ist nicht "zynisch" Ich bin darüber traurig und besorgt.Wenn sich unser Leben völlig "amerikanisiert" hat, bleibt dir keine Freiheit mehr.
Schließlich: Ich weiß natürlich, dass Eltern nicht alles mit ihren Kindern anstellen dürfen.Dass sie aber bestimmen dürfen, in welche "Kultur" es hineinwachsen soll, ist unstrittig


Geschrieben

Merkwürdig ist es schon, dass die Beschneidung generationsübergreifend ist.
So wird der einst beschnittene Junge selbst Vater und wird es auch bei seinem Sohn machen lassen
und der dann bei seinem usw., natürlich nur dann, wenn sie auch ihre Religion weiter leben möchten.
Wenn nicht, dann ist das eben so. Was kümmert´s uns denn?
Wir müssen nicht gen Mekka pilgern oder eine Kippa tragen.
Dann aber sollten wir uns aus deren Sitten tunlichst raushalten.


Geschrieben

Richtig ,@Silberblick. Aber wenn die Jungen das Recht auf Beschneidung haben, so sollten sich schon aus Gründen der Gleichberechtigung auch die Mädchen beschneiden lassen. Als vor einiger Zeit @Jagenau diesen Vorschlag machte, erhob sich hier kein Widerspruch. Der Gesichtspunkt der "Gleichberechtigung" machte wohl dusselig.Wenn "Nuwas" das sagt, dann Sturm der Entrüstung.( Ich sag das auch, um nicht tagelang hier einsam zu stehen. Jetzt entrüstet sich wohl einer!).


Geschrieben

@Nuwas, mein alter ego @Jagenau hat lediglich geschrieben, dass dort, wo es Landessitte oder kulturelles Erbe ist, die Beschneidung auch an Mädchen durchgeführt werden möge, ohne dass vom Nabel der Welt aus "Menschenrechte" und ähnliche Phantasmagorien bemüht werden, um traditionelle Vorgänge als "Körperverletzung" anzuklagen. Leider geht es aber ohne derartiges Gezetere nicht ab - nicht um des Kaisers Bart diesmal, wohl aber um des Prinzen Vorhaut oder der Prinzessin Schamlippen. Woher dieses eigenartige Interesse rührt, lassen wir am besten die Psychoanalytiker ermitteln.


Geschrieben

@ Empedokles Ich bin mehr als erstaunt, dass es hier ein alter ego von dir gegeben hat. (Kleiner Witz!) Allerdings schien mir der Gedanke in deiner (natürlich völlig richtigen )Eingrenzung nicht provozierend genug. Daher meine verbale Radikalität.


  • Moderator
Geschrieben

Ich bin so garnicht erstaunt über die Reinkarnation von Colin/Mr.Suizide/Crotalus/Ostwind/Jagenau,
nun als @Empedokles, sagt er doch selbst über sich:




...Das Hinscheiden und Wiederauferstehen macht mir Spaß, außerdem verwischt es meine Spuren. Wer mag sich schon Zitate aus Postings von Anno Tobak um die Ohren hauen lassen?



Ich persönlich finde eine derartige Vorgehensweise eigentlich schon ziemlich feige und unaufrichtig.
Man sollte schon auch zu dem stehen können was man irgendwann mal "Anno Tobak" von sich gegeben hat.

Aber zurück zum Thema:




...wenn die Jungen das Recht auf Beschneidung haben, so sollten sich schon aus Gründen der Gleichberechtigung
auch die Mädchen beschneiden lassen.



Wenn dieser irrwitzige Satz hier schon eingeführt wurde, dann sollten wir uns aber auch die Frage stellen wie die öffentliche Meinung dazu stehen würde, wenn die Beschneidung von Mädchen im muslimischen und judischen Glauben gleichermassen verankert wäre als die Beschneidung von Knaben.
Beschneidung von Mädchen als gesetzlich straffrei gestellte Körperverletzung ???
Diese Frage wüsste ich doch zu gerne von unserer Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger beantwortet.
Auf die Schlagzeilen wäre ich gespannt.


Geschrieben

@Hajo Du machst viel Gedöns um nichts. Wir hier kennen uns alle nicht. Deshalb ist (zumindest im Forum) die richtige Wiedergabe persönlicher Daten nicht so wichtig. Es kommt auf die Gedanken und ihre Formulierung an. Wie schön keck hat @Empedokles seine Weigerung, immer das gleiche Pseudonym zu benutzen, doch formuliert!
Was ich an @Silberblick über die Mädchenbeschneidung geschrieben habe, war Produkt einer übermütigen Laune. Ich habe so wenig mit gender mainstreaming am Hut, dass ich für einen Augenblick "Gleichberechtigung" auch auf dem Gebiet der Beschneidung fordern wollte. Wenn du das nun ernst nimmst, es skandalisierst, es auch "irrwitzig" nennst (wir hatten darüber ja auch PN), bin ich selbstverständlich bereit, den Satz zu editieren. Dann hängt aber deine sittliche Entrüstung in der Luft, und ich weiß, wie gut es tut, sich auch nur für einen Augenblick politisch-sittlich überlegen zu fühlen und sich von Herzen entrüsten zu dürfen.Dies "Reich" sollte dir doch bleiben.


Geschrieben

@Nuwas Hannelore Kraft ist authentisch und außerordentlich Tüchtig.Was sie bisher geleistet hat, kann sich sehen lassen--deshalb ist sie außerordentlich beliebt.Deine Aussage,sie leistet nichts ist eine bösartige Verleumdung.Ist es keine Perversion,das Hunde nach der Gesetzesänderung mehr Rechte als kleine Kinder haben ? Das Tierschutzgesetz der Bundesrepublik verbietet das Kupieren von Ohren und Ruten.Es gibt eine Petition, Nr.26078,beim deutschen Bundestag--Vielleicht hlft es ja noch.Aber ich hör die Botschaft,allein mir fehlt der Glaube.Ein ehemaliger Verfassungsrichter und die Mehrheit unseres Volkes lehnt das Beschneidungsgesetz ab Selbst Sabine Leutheuser-Schnarrenberger,unsere Bundesjustizministerin--" sieht große Schwierigkeiten bei der gesetzlichen Absicherung der rituellen Beschneidung"--


Geschrieben

@Fellatio Ich bin daran gewöhnt, dass "Linke" für sich in Anspruch nehmen, Politiker, die ihnen nicht passen ,zu verhöhnen, ihre Leistungen zu bestreiten und ihnen offenen Hass entgegenzuschreien. Sollte aber einmal einer aus ihren Reihen kritisiert werden, verlieren sie jedes Augenmaß und unterstellen dem Kritiker , in bösartiger Weise "verleumderisch " zu sein. Wie leider du!- Ich erlaube mir trotzdem eine abweichende Meinung. Kraft wirkt auf mich gar nicht "authentisch", sondern setzt bei etlichen Gelegenheiten (wie viele geschickte Frauen) die Tränenflut ein. Die Überschuldung des Landes geht sie nach Art der Südländer an : weiter Schulden machen und auf Hilfe hoffen. Aber genug davon, das ist ja nicht das Thema!
In der Frage der Nichtbestrafung der Beschneidung stehen die meisten hier auf verlorenem Posten. Welche Argumente ihr auch immer vorbringt, die Sache ist längst entschieden. Ihr werdet das lernen. Wie du siehst, wird ja schon der Mohel dem Arzt gleichgestellt. Das zeugt von Lernfähigkeit.


  • Moderator
Geschrieben

@nuwas: nun bleib doch mal bitte beim Thema und fange nicht schon wieder an - wie schon so oft - das eigentliche Thema duch deine, in solchen Situationen fast schon üblichen Off-Topic-Beiträge, zu verwässern. Editieren kannst du natürlich was du willst, das steht dir frei, ändert aber auch nichts an der Frage in meinem letzten Beitrag.

Finde doch lieber mal eine Antwort darauf, wie die Medien und die Bürger unseres Landes reagieren würden, sollte es auch nur irgendjemandem einfallen öffentlich die Legalisierung und das straffrei stellen von Mädchen-Beschneidungen zu fordern. Auch würde mich deine persönliche Meinung hierzu interessieren, wenn du schon die Vorhautamputation nicht einwilligungsfähiger Knaben so sehr verteidigst.

Wer die von @Fellatio erwähnte Petition im ganzen nachlesen und/oder mitzeichnen möchte: &gt ZUR PETITION

Geschrieben

Manche tun aber auch so, als würde die Beschneidung verstaatlicht und damit zur Pflicht werden.

smilie_tra_050.gif

Geschrieben

@Hajo Du musst mir schon erlauben, mich ein wenig zu verteidigen, wenn man mich so schroff angreift. Ansonsten hättest du lieber die Angreiferbeiträge als neben dem Thema brandmarken sollen.Das wäre fair gewesen.-
Wie die Öffentlichkeit auf die Forderung bach Straffreiheit der Mädchenbeschneidung reagieren würde? Sie würde das strikt ablehnen. Mädchenbeschneidung ist nicht Teil einer religiösen Tradition, sondern ein in nicht ganz wenigen Ländern verbreiteter Brauch ( aus vorislamischer Zeit).. Sie wirkt auch in anderer Weise auf das Leben des Mädchens ein als die Knabenbeschneidung auf die körperliche Befindlichkeit des Knaben.
Wie ich selbst das beurteile? Ich könnte Figuren in den Sand schreiben, will aber antworten. Ich würde von einem Menschen, der hier bei uns leben will, verlangen, dass er auf diesen Brauch verzichtet. Ich würde es aber nicht richtig finden, mit Hinweis auf westliche Vorstellungen von Menschen in anderen Ländern zu fordern, die Beschneidung zu unterlassen.. Es gibt da vielfältige Ursachen ( nicht nur die Perversität sadistischer Männer), die zur Eibführung dieses Brauchs geführt haben. Ich würde da als Westler nicht urteilen. In einem Buch über Ägypten habe ich ein Diktum eines schwer arbeitenden ägyptischen Fellachen gelesen. Befragt, weshalb er nur eine beschnittene Frau heiraten würde, antwortete er :" Ich kann mich doch nicht ständig von meiner Arbeit abhalten lassen."-


Geschrieben

Zitat:

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat das Gesetz zur „Beschneidung des männlichen Kindes“ ausgearbeitet. Zentraler Punkt: Beschneidung bleibt Körperverletzung – ist aber nicht strafbar, wenn die Eltern zustimmen.

Eine Körperverletzung nicht strafbar ???

Ja dem ist wirklich so, wenn dein Kind eine Spritze bekommt ist das bereits objektiv gesehen der Tatbestand einer einfachen Körperverletzung. Da du als Erziehungsberechtigter deine Einwilligung gibst ist es keine Körperverletzung mehr, sondern eine heilende Massnahme. Bei Bewustlosen setzt man die Einverständnis vorraus, da dies der eine lebenserhaltene Maßnahme ist bzw sein kann.


  • Moderator
Geschrieben


...Ja dem ist wirklich so, wenn dein Kind eine Spritze bekommt ist das bereits objektiv gesehen der Tatbestand einer einfachen Körperverletzung. Da du als Erziehungsberechtigter deine Einwilligung gibst ist es keine Körperverletzung mehr, sondern eine heilende Massnahme.



Das ist faktisch FALSCH !
Eine "Spritze" ist eine medizinische Massnahme, die nicht der Einwilligung der Eltern bedarf, sondern der vom Arzt zu beurteilenden Notwendigkeit unterliegt Schaden von Leib und Leben des Kindes abzuwenden.
Eine Beschneidung aus religiösen Gründen hat hingegen keine medizinische Rechtfertigung.


Geschrieben

ein schwieriges thema,ich denke das muss die familie dort lösen wo es ursprünglich aufgebracht.

möglich wäre auch eine solche aktion im eigenen land mit eigenem verständnis zu betreiben.

ich verstehe nicht dass wir hier als weltkulturherrscher fungieren müssen.


Geschrieben

An der Spitze der deutschen Kinderärzte steht Volker von Loewenich,Professor für Kinderheilkunde und Neugeborenen Medizin,die gegen die Pläne des Justizministeriums zur Beschneidung von Jungen protestieren.Die Grenze von 6 Monaten sei weder verständlich noch in irgendeiner Weise tauglich.Er vermutet,diese Festegung sei aus dem Bauch heraus von einem unkundigen Referenten getroffen worden,medizinisch sei sie nicht zu begründen.Seit Ende der neunziger Jahre sei aufgrund medizinischer Studien klar,dass bei jungen Säuglingen Teile des Nervensystems noch unfähig seien,Schmerzen zu modulieren.Deshalb müsse man davon ausgehen,dass Säuglinge und Kleinkinder sogar ein noch höheres Schmerzempfinden haben als ältere Kinder und Erwachsene.Im Judentum werden Jungen am achten Tag nach der Geburt beschnitten.Die Verabreichung eines rotweingetränkten Tuches zur Betäubung des Kindes,wie sie jüdische Beschneider zumeist praktizieren,folge einer Legende,sagt der Strafrechtler Reinhard Merkel.Die " irrige " Behauptung,derartige Eingriffe seien schmerzfrei,diene allenfalls der " psychologischen Selbstberuhigung " der Beschneider. Der Strafrechtler Merkel wirft dem Justizministerium vor,es ignoriere seriöse,wissenschaftliche Erkenntnisse.So würden Studien zu den Auswirkungen einer Beschneidung auf Seele und Sexualität nicht berücksichtigt.Das Ab trennen der Debatte von der weiblichen Genitalverstümmelung wird man so nicht durchhalten können.Sollen auch diese absolut verboten bleiben,dann wird Artikel 3 des Grundgesetzes berührt: die Gleichberechtigung von Mann und Frau vor dem Gesetz
In New-York,hat der jüdische Bürgermeister Mitte September im Interesse der Volksgesundheit beschlossen,nicht mehr bei der Beschneidung das " Metzitzah B'peh "zuzulassen.Blomberg verbietet,dieses Beschneidungsritual,bei dem der Rabbi unmittelbar nach Entfernung der Vorhaut einen Schluck Rotwein in den Mund nimmt,sich über den frisch beschnittenen Penis beugt,saugt für einen Augenblick das aus der Schnittwunde austretende Blut ein und läßt den mit Babyblut vermischten Rotwein aus seinen Mund auf die Wunde fließen.Der Speichel des Mohel soll die Wunde desinfizieren.Bürgermeister Michael Blomberg sagt,nichts von dem Ritual ist in der Thora vorgeschrieben.
(Quelle--FAS -Nr.39 vom 30.09.12)


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