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Was sollen/wollen wir wählen im September?


ol****

Empfohlener Beitrag

vor 12 Stunden, schrieb Grayrose:

......Und meine Lebenserfahrung sagt mir, das wir gerade in einer schwere Krise sind, die in einen Systemzusammenbruch münden wird.....
 

Mich würde interessieren, wann der Start von der besagten  schweren Krise ist und welche Ursachen dafür benannt werden.

 

Um wieder auf das Thema zurückzukommen, ich werde zur Wahl des Abgeordnetenhauses 2026 in Berlin nach reiflichen Überlegen die AFD wählen. Sie ist für mich eine demokratische Partei, wie jede andere auch. Mit vielen ihrer Äußerungen bin ich auch nicht einverstanden, aber mir ist eine Partei 100x lieber, die ausspricht , was sie denkt. Parteien , die alles versprechen, aber nichts davon verwirklichen, habe ich lange genug gewählt. Ob die AFD da anders ist, mag ich nicht beurteilen, sie wird bis jetzt von allen anderen ausgeschlossen. 

vor 28 Minuten, schrieb Peterbär:

Um wieder auf das Thema zurückzukommen, ich werde zur Wahl des Abgeordnetenhauses 2026 in Berlin nach reiflichen Überlegen die AFD wählen. Sie ist für mich eine demokratische Partei, wie jede andere auch. Mit vielen ihrer Äußerungen bin ich auch nicht einverstanden, aber mir ist eine Partei 100x lieber, die ausspricht , was sie denkt. Parteien , die alles versprechen, aber nichts davon verwirklichen, habe ich lange genug gewählt. Ob die AFD da anders ist, mag ich nicht beurteilen, sie wird bis jetzt von allen anderen ausgeschlossen. 

Zunächst einmal finde ich es gut, dass Du überhaupt wählen gehst. Die AfD zu wählen ist Dein gutes Recht als Wähler. Ich möchte - da dies ein Diskussionforum zum Meinungsaustausch ist - auch von meinem Recht der Meinungsäußerung Gebrauch machen. Nichts davon ist bitte als Angriff auf Dich zu verstehen :)

Die AfD ist deshalb keine demokratische Partei wie alle anderen, weil sie nach dem rechtspopulistischen Prinzip sofort mit einem Umbau des Staates und der Schwächung seiner Institutionen beginnt. Auf Linie bringen der Presse, Besetzung von Richtern mit völkischer Ausrichtung, Abschaffung von Kontrollgremien und Transparenz, sofortige Steigerung der Korruption und Vetternwirtschaft (siehe Ungarn), Definanzierung von kontrollierenden NGOs, Kahlschlag in der Forschung, Kriminalisierung von Bürgerbewegungen, Deportation von erst Ausländern, dann Andersdenkenden (USA), Schwächung der EU und Unterwerfung unter imperialistische Staaten (USA, Russland).
Die Geschichte und die Gegenwart zeigen ganz klar, dass es bei im rechtspopulistischen, identitären Milieu vernetzten Parteien wie der AfD nicht um politische Fragen wie Wirtschaftswachstum, Rente, Miete, Infrastruktur, Atomkraft ja oder nein, Tempolimit oder Ähnliches geht (die AfD hat darauf ja eh keine Antworten), sondern um gezielte Schwächung der kontrollierenden Institutionen wie Judikative, Forschung und Presse und Demontage jener Strukturen, die seit 80 Jahren unseren Lebensstandard ermöglichen.
In der AfD gibt es wie bei allen Parteien, die diesem Milieu angehören, eine Ingroup (Du bist Blutsdeutscher, Du bist einer von uns) und eine Outgroup (Du bist anders, Du bist keiner von uns). Man ist aber nur solange Teil der Ingroup wie man sich anpasst (die Fresse hält und stramm mitmarschiert), dann hat man seine Ruhe - für den Moment. Wer abweicht, wird als Feind, Parasit, Linksgrünversiffter oder Volksverräter markiert und dann stehen "Spaziergänger" mit Fackeln vorm Haus. Das gibt es nur bei der AfD. Wer so ein Land möchte, soll sie wählen.

vor 30 Minuten, schrieb Peterbär:

Um wieder auf das Thema zurückzukommen, ich werde zur Wahl des Abgeordnetenhauses 2026 in Berlin nach reiflichen Überlegen die AFD wählen.... 

O,K., das ist deine Entscheidung, die ich weder verstehe, noch gutheißen kann, aber darum geht es mir jetzt nicht.

Dich müssen ja die "Altparteien" alle so enttäuscht haben, daß Du nur noch diese Wahl zu haben scheinst. Wo hat man Dich da verloren?

Und was erhoffst Du Dir von einer AfD, die zwar viel Versprechungen macht, aber vieles, gerade das fürs Volk, kaum wird umsetzen können? Ansonsten geht die öffentliche Hand Pleite und die Arbeitslosenzahlen werden heftig steigen.

Für mich sind mehrere Dinge klar. Zum einen sowie es eine Koalition bedarf, um eine Mehrheit zum regieren zu haben, bedeutet es auch es braucht Kompromisse. Die letzte Alleinregierung endete, glaub ich, 1961.

Zum Anderen vergesse ich auch nicht, das Deutschland nicht losgelöst vom Weltgeschehen ist und die Herausforderung der Globalisierung meistern muss. Und trotz allem sind wir noch eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt.

Also soviel können sie nicht verkehrt gemacht haben.

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