Grayrose Geschrieben März 10 Vor 20 Stunden, schrieb Ugsd: Aus Dankbarkeit für Habecks Förderung der Wärmepumpen.Für Häuslebauer ein echter,luxuriöser Zugewinn😇 Und diejenigen, die sich kein Häusle leisten können, zahlen die Subventionen?
Grayrose Geschrieben März 10 Vor 20 Stunden, schrieb jensxp: Die EU ist momentan eine der wenigen Institutionen, die der Wild-West-Mentalität von Trump, Putin und anderen autokratischen Herrschern noch etwas entgegensetzt. Falls es Dir entgangen sein sollte, die EU versucht z.B. über den Digital Services Act die Aktivitäten von riesigen Tech-Konzernen wie Google, Apple, Meta, Amazon und Musks Firmen zu schützen. Deshalb haben Trump, Musk und Vance auch die EU als Hauptgegner identifiziert – nicht (nur) geopolitisch, sondern ideologisch. Sie führen einen Kulturkampf. Gegen uns. Für Trump & Co. ist Europa kein Partner, sondern ein Gegenmodell. Sie sehen es als: linksliberal, regulierungswütig, woke, dekadent. Das macht Europa für sie nicht unwichtig, sondern besonders interessant. Als Feindbild. Das gilt für die EU genauso wie für europäische Regierungen, die auf Klimapolitik, Menschenrechte & soziale Gerechtigkeit setzen. Die Strategie ist klar: Musk flirtet mit der AfD, Vance wettert in München gegen europäische Eliten, Trump attackiert die EU frontal. Bürokratische Apparate sind nie direkt gewählt, denn die Angestellten in Institutionen sind keine Politiker (zum Glück!), sondern Facharbeiter, Wissenschaftler, Abgänger von Universitäten. Anders funktioniert eine große, überkomplexe Institution wie die EU auch nicht. Direkt gewählt ist aber das Europaparlament, das nicht nur über die meisten Beschlüsse abstimmt, sondern auch die Kommissionspräsidentin besetzt. Oder hast du den ministerpräsidenten Deines Bundeslandes oder den Bundeskanzler oder den Baubürgermeister deiner Stadt direkt gewählt? Und die Entscheidungen der EU müssen in den wichtigsten Fragen von den Landesparlamenten der EU-Staaten ratifiziert werden, und diese sind auch wiederum direkt gewählt. Übrigens wundere ich mich immer noch, dass Du hier das Bild einer Führungsfigur beschwörst, die nicht demokratisch gewählt wurde und eine "Art 4. Reich" (ich nehme an, du meinst ein faschistisches) errichten will, Du gleichzeitig aber Putin, der nicht demokratisch gewählt wurde (unterdrückte, verfolgte, unmöglich gemachte Opposition, Dauerherrschaft), in einem Regime wo Bürgerrechte, Menschenrechte missachtet werden, es aber eine instrumentalisierte Justiz, Arbeitslager, Verfolgung Homosexueller und Kriege auf fremdem Boden mit Hunderttausenden toten russischen jungen Männern gibt und der Schwärme von Raketen und Drohnen in Wohnhäuser, Kindergärten, Kraftwerke und Krankenhäuser regnen lässt, voll supi findest. In meinem Nachrichten-Ticker erschienen heute zwei Meldungen hintereinander: Frau Merkel bekommt den europäischen Verdienstorden. Und Frau vdLeyen hat den Atomausstieg als schweren strategischen Fehler bezeichnet. Bekommt Frau Merkel jetzt den Orden trotz oder wegen dem Atomausstieg? Ich bin ratlos…
JBen Geschrieben März 10 vor einer Stunde, schrieb Grayrose: In meinem Nachrichten-Ticker erschienen heute zwei Meldungen hintereinander: Frau Merkel bekommt den europäischen Verdienstorden. Und Frau vdLeyen hat den Atomausstieg als schweren strategischen Fehler bezeichnet. Bekommt Frau Merkel jetzt den Orden trotz oder wegen dem Atomausstieg? Ich bin ratlos… Die größte Stärke des Menschen besteht darin, daß er Zusammenhänge erkennen kann. Gleichzeitig ist dies auch seine größte Schwäche. Du bist einfach auf Punkt 2 reingefallen: Zusammenhänge sehen, die überhaupt nicht gegeben sind.
Ug**** Geschrieben März 10 vor 1 Stunde, schrieb Grayrose: Und diejenigen, die sich kein Häusle leisten können, zahlen die Subventionen? Was wird in diesem Land denn nicht so alles subventioniert? Der soziale Aspekt überwiegt ,egal ob Agrardiesel,Mütterrente,Gastrosteuer oder die zurzeit bei einer politischen Elite so beliebte Vetternwirtschaft.Alles nur eine Frage der Umverteilung.
fckr1 Geschrieben März 13 In den Landtagswahlen habe ich meine Zweitstimme AfD gegeben aus Sorge vor schwarz-grün. Benzin- und Lebensmittelpreise werden teurer. Auch höre ich von abgebauten Arbeitsstellen in der Autobranche. Glaubt jemand wirklich mit einer Co2-Steuer lässt sich das Klima retten? Das ist doch Unsinn und außerdem Atomkraft war Co2-neutral. Die AfD ist zwar keine Arbeiterpartei aber die tut für die Arbeiterklasse mehr als SPD, Linke und Grüne.
ol**** Geschrieben März 13 Autor vor 1 Stunde, schrieb fckr1: Benzin- und Lebensmittelpreise werden teurer. Nun, anscheinend hast du noch nichts vom Krieg in der Ukraine und im Iran gehört. Den haben Putin und Tramp (beides keine Linken) angezettelt. Hier liegen die Hauptursachen der teueren Benzin und Lebensmittel. Preise. Eine AfD Regierung (man soll den Teufel nicht an die Wand malen) würde es nur verschlimmern. Viele Firmen, und ebenso Facharbeiter, würden Deutschland meiden bzw. abwandern und den Niedergang beschleunigen. Lösungen können nur aus der Mitte der Gesellschaft, also aus den demokratischen Parteien kommen. Die AfD zähle ich nicht dazu! In vielen Beiträgen, hier und an anderer Stelle, ist ausgiebig über die Absichten der AfD geschrieben und das Sie kein schlüssiges Wirtschaftsprogramm hat (deshalb wiederhole ich es nicht), eine Verbesserung der Lebensqualität hat da niemand das Wort geredet . Zum Glück haben die demokratischen Parteien doch noch das Rennen in BaWü gemacht.
ni**** Geschrieben März 13 vor 2 Stunden, schrieb fckr1: In den Landtagswahlen habe ich meine Zweitstimme AfD gegeben aus Sorge vor schwarz-grün. Benzin- und Lebensmittelpreise werden teurer.... Diese Koalition gibt es seit 10 Jahren in B-W. Da verstehe ich nicht, wieso man da auf einmal Angst vor hat. Und die Besteuerung vom Sprit ist der deutsche Weg. In anderen Ländern hat man sowas wie Maut oder eine andere Vorgehensweise beim Autokauf, sich das Geld von den Autofahrern zu holen, z. B. Die Maut, die auch die Urlauber mit tragen Es geht nicht um die Frage, ob man damit die Welt rettet, find ich. Wenn wir z.B. auf Wasserstoff als Antrieb gesetzt hätten, wären wir jetzt auch innovativer, als weiterhin auf Verbrenner zu setzen. Wenn ich lese, daß jetzt bei den Preisen, Leute aufs Rad umsteigen, frage ich mich, warum nicht früher. Dann war der Sprit anscheinend immer noch günstig.
Grayrose Geschrieben März 13 Ein Bankmensch aus den USA( Morgan Stanley) hat mal einen deutschen Politiker gefragt: „Ihr habt mehr als 500Mrd€ für die Energiewende investiert. Dafür habt ihr 20% weniger Strom zu den weltweit höchsten Preisen. Und eure Industrie geht den Bach runter. Erklären sie mir bitte die ökonomische Grundlage!“ Die Antwort des deutschen Politikers war: er, der Banker habe von Wirtschaft keine Ahnung… Das gleiche gilt für Wasserstoff: den kann man nur unter hohem Energieeinsatz herstellen. Und Energie is teuer! Deshalb haben Thyssen Krupp ihre Wasserstoffpläne gecancelt. Und andere Projekte wurden ebenfalls gestoppt. Schlicht nicht wirtschaftlich! Und zum Radfahren: ich bin jahrzehntelang mit dem Rad zur Arbeit gefahren(17 km je Strecke). Das können sie dem Durchschnitt der Berufstätigen aber nicht zumuten. Z. B. den Pendlern, die die Mieten in den Großstädten gar nicht bezahlen können. Oder den Berufstätigen, die im Schichtdienst arbeiten. Meine jüngste Schwester ist Ärztin im Schichtdienst in einem Klinikum. Ihr Arbeitsweg beträgt etwa 15 km, davon 12 km über eine viel befahrene Bundesstraße. Und zwei Berge mit jeweils etwa 10 bis12 % Steigung… Als sie mit ihrem Auto eine Begegnung mit einer Rotte Wildschweine hatte und sie auf ein neues Auto warten musste, hat sie es einmal mit dem ÖPNV und dem Rad versucht. Ihre Antwort: wenn ich vier Stunden je Arbeitsweg habe, kann ich auch gleich ein Bett im Krankenhaus beziehen. Und mit dem Fahrrad ist es einfach nur Lebensgefährlich! Die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen in diesem Land sieht anders aus, als es sich Politiker, die noch nie in ihrem Leben für ihren Lebensunterhalt gearbeitet haben , in ihrer Blase vorstellen.
je**** Geschrieben März 13 vor 6 Stunden, schrieb fckr1: In den Landtagswahlen habe ich meine Zweitstimme AfD gegeben aus Sorge vor schwarz-grün. Benzin- und Lebensmittelpreise werden teurer. Auch höre ich von abgebauten Arbeitsstellen in der Autobranche. Glaubt jemand wirklich mit einer Co2-Steuer lässt sich das Klima retten? Das ist doch Unsinn und außerdem Atomkraft war Co2-neutral. Die AfD ist zwar keine Arbeiterpartei aber die tut für die Arbeiterklasse mehr als SPD, Linke und Grüne. Die Entscheidung für die AfD ist keine Entscheidung darüber, ob man Atomkraft will oder nicht, ob man mehr vegane Produkte im Kühlschrank will oder nicht, keine Entscheidung über ein Handyverbot für Jugendliche oder ob es einen Mietendeckel geben sollte oder nicht. Das Problematische an der Entscheidung, die AfD zu wählen, ist, dass die Entscheidung nicht vergleichbar mit der ist, eine gewöhnliche Partei des demokratischen Spektrums zu wählen. Die AfD hat als Ziel, unabhängige Institutionen (Presse, NGOs, Gerichte, Journalisten, Gewerkschaften, Verbände) systematisch zu schwächen oder zu übernehmen, hat nicht Rechtsstaatlichkeit als Prinzip sondern ein völkisches Prinzip, arbeitet nach "Du bist nur Teil Deutschlands, wenn Du dich uns anpasst und in unseren Augen echter Deutscher bist" statt "Du bist frei und es ist ok wie du bist" und stets ein "wir" gegen "die" (Ausländer, Eliten, Arbeitslose, Kranke, Schwache, Frauen, Geschiedene, sexuell andere) beschwört und so die freiheitliche Gesellschaft in ihren Institutionen, ihren Regeln, ihrem Wesenskern zersetzt. Das ist das Programm von Rechtspopulisten und gibt es so im demokratischen Spektrum nicht.
je**** Geschrieben März 13 vor 2 Stunden, schrieb Grayrose: Ein Bankmensch aus den USA( Morgan Stanley) hat mal einen deutschen Politiker gefragt: „Ihr habt mehr als 500Mrd€ für die Energiewende investiert. Dafür habt ihr 20% weniger Strom zu den weltweit höchsten Preisen. Und eure Industrie geht den Bach runter. Erklären sie mir bitte die ökonomische Grundlage!“ Die Antwort des deutschen Politikers war: er, der Banker habe von Wirtschaft keine Ahnung… Das gleiche gilt für Wasserstoff: den kann man nur unter hohem Energieeinsatz herstellen. Und Energie is teuer! Deshalb haben Thyssen Krupp ihre Wasserstoffpläne gecancelt. Und andere Projekte wurden ebenfalls gestoppt. Schlicht nicht wirtschaftlich! Bei Wasserstoff stimme ich Dir dahingehend zu, als dass es physikalisch keinen Sinn macht, Strom zur Produktion von Wasserstoff zu nutzen, um diesen dann wieder in Strom umzuwandeln. Wasserstoff sehe ich als Möglichkeit der Energiespeicherung an, wenn ein großer Überschuss an Wind- und Solarenergie besteht. Ansonsten ist die Umwandlung mit zu großen Verlusten verbunden, gerade für den Antrieb von Autos, die effektiver direkt mit Strom betrieben werden können. Dein Zitat über die Energiewende ist an einigen Punkten problematisch. Die Aussage zielt auf eine kritische Bewertung der deutschen Energiewende und stellt sie als ökonomisch irrational dar. Inhaltlich kann man darauf aus mehreren Perspektiven eingehen: Faktenlage, ökonomische Logik und politische Zielsetzung. Fossile Energien verursachen externe Kosten (Klimawandel, Umwelt- und Gesundheitsschäden), die im Marktpreis nicht vollständig enthalten sind. Durch Investitionen in erneuerbare Energien sollen diese langfristigen Kosten reduziert werden. Ein Großteil der genannten „500 Mrd. €“ sind Infrastrukturinvestitionen: Wind- und Solarparks, Stromnetze, Speichertechnologien, Subventionen für Markteinführung Solche Transformationskosten entstehen typischerweise am Anfang einer technologischen Umstellung. Historisch war das ähnlich bei Eisenbahnnetzen, Internet-Infrastruktur und Kernenergieprogrammen. Die Stromproduktion ist nicht dauerhaft um 20 % gesunken – sie schwankt mit Nachfrage und Exporten. Deutschland exportiert weiterhin regelmäßig Strom in andere Länder. Der Anteil erneuerbarer Energien liegt inzwischen bei über 50 % der Stromerzeugung. Auch das alte Energiesystem verursacht Kosten, insbesondere fossile Brennstoffimporte (was wir gerade erleben), Klimaschäden und Infrastruktur für Kohle, Gas und Öl, inklusive massiver Strom- und Benzinverbrauch für das Pumpen von Rohöl aus dem Boden, der Transport zu Raffinerien, die massive Verschmutzung und Verlust durch die Raffinerien, der energieintensive Transport von Kohle und Öl von den Raffinerien zu den Tankstellen und Heizungen und dann noch der sauschlechte Wirkungsgrad bei Auto und riesige Verluste beim Verbrennen unter Freisetzung von Feinstaub und CO2. Das sind alles Kosten, die ignoriert werden, weil wir sie gewohnt sind. Die Energiewende ist also ein Systemwechsel, kein kostenloser Umbau.
Grayrose Geschrieben März 13 Dieses Forum ist nicht der Platz, um über die Zukunft der Energieversorgung zu diskutieren. Als ehemaliger Dipl. Ing für Energieanlagen habe ich dabei einige Fachkenntnisse. Nur soviel: in diesem Land reden( und entscheiden ) zu viele Menschen über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Die Diskussion um Kernkraft bezieht sich immer noch auf KKW der 2. Generation. Inzwischen sind aber KKW der 4. Generation Standart. Und auch die ersten KKW mit geschlossenem Brennstoffkreislauf sind im Dauerbetrieb. Mit dieser Generation wird das leidige „Endlagerproblem“ gelöst. Wenn ich sehe, dass es in DE etwa 220 Professuren für Genderwissenschaften gibt( zunehmend), nur noch etwa 170 für Pharmazie( abnehmend) und ganze 9 für Kernphysik( davon nur 1 für die Ausbildung von Personal für die zwei Forschungsreaktoren) dann fehlt schlicht das Fachwissen, um in diesem Bereich noch kompetent mitreden zu können. Auch im Bereich Kernfusionsforschung hat die EU mit ihren Sanktionen gegen russische Wissenschaftler einen erheblichen Rückschritt zu verzeichnen. Eines lässt sich nicht durch ideologisches Geschwätz verhindern: die Naturgesetze! Wer eine Elektrifizierung der Volkswirtschaft will ( Heizung, Verkehr…) der muss dafür sorgen, das die Energie genau dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Und nicht dann, wenn gerade die Sonne scheint…
je**** Geschrieben März 13 vor 45 Minuten, schrieb Grayrose: Dieses Forum ist nicht der Platz, um über die Zukunft der Energieversorgung zu diskutieren. Als ehemaliger Dipl. Ing für Energieanlagen habe ich dabei einige Fachkenntnisse. Nur soviel: in diesem Land reden( und entscheiden ) zu viele Menschen über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Die Diskussion um Kernkraft bezieht sich immer noch auf KKW der 2. Generation. Inzwischen sind aber KKW der 4. Generation Standart. Und auch die ersten KKW mit geschlossenem Brennstoffkreislauf sind im Dauerbetrieb. Mit dieser Generation wird das leidige „Endlagerproblem“ gelöst. Wenn ich sehe, dass es in DE etwa 220 Professuren für Genderwissenschaften gibt( zunehmend), nur noch etwa 170 für Pharmazie( abnehmend) und ganze 9 für Kernphysik( davon nur 1 für die Ausbildung von Personal für die zwei Forschungsreaktoren) dann fehlt schlicht das Fachwissen, um in diesem Bereich noch kompetent mitreden zu können. Auch im Bereich Kernfusionsforschung hat die EU mit ihren Sanktionen gegen russische Wissenschaftler einen erheblichen Rückschritt zu verzeichnen. Eines lässt sich nicht durch ideologisches Geschwätz verhindern: die Naturgesetze! Wer eine Elektrifizierung der Volkswirtschaft will ( Heizung, Verkehr…) der muss dafür sorgen, das die Energie genau dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Und nicht dann, wenn gerade die Sonne scheint… Gegen eine vertiefte Forschung zu neuen Kernreaktoren ist nichts einzuwenden, gegen Kernfusion schon gleich gar nichts. Allerdings spielen beide Konzepte keine Rolle für die Energieversorgung Deutschlands in den nächsten 20 Jahren. In der Kernfusion ist Deutschland besser aufgestellt als Russland - mit dem Stellarator in Wendelstein und der Beteiligung am Tokamak ITER (an dem auch Russland beteiligt ist) ist Europa und speziell Deutschland mit führend bei der Grundlagenforschung. Auch wenn Russland bei der Tokamak-Forschung wichtige Beiträge geliefert hat, hat es das Putin-Regime durch seinen Landhunger und die Schwärme an Drohnen und Raketen in Ukrainische Wohnviertel verpatzt. Ohne den Einmarsch hunderttausender russischer Soldaten auf ukrainischen Boden wären die russischen Wissenschaftler noch stärker in die internationalen Forschungsprojekte gerade der EU noch stärker eingebunden. Das Argument mit dem "wenn die Sonne scheint" ist aus dem vorigen Jahrhundert. Das Hauptproblem, das das diese Aussage suggeriert, ist die Fluktuation von Solar- und Windkraft. Speichertechnologien gleichen Schwankungen aus. Batteriespeicher werden enorm ausgebaut, Pumpspeicherkraftwerke, überschüssiger Strom kann in Wasserstoff, Methan oder Wärme umgewandelt werden und ist später für Strom, Industrie oder Mobilität nutzbar. Deutschland ist Teil eines großen europäischen Stromverbunds: Wind weht nicht überall gleichzeitig gleich stark, Sonnenschein variiert regional. Die „Sonne-oder-nichts“-Logik ist veraltet. Moderne Energiekonzepte kombinieren Photovoltaik, Windkraft (Onshore + Offshore), Wasserkraft, Biomasse und Geothermie. Der Stromverbrauch kann zeitlich verschoben werden (Elektroautos laden, Wärmepumpen steuern), dadurch passen sich Verbraucher an Erzeugungsspitzen an. Heute wird bereits mehr Strom aus Erneuerbaren erzeugt, als unmittelbar verbraucht wird (die 5% Atomstrom von den letzten Kraftwerken sind schon längst überkompensiert), Überschüsse werden gespeichert oder exportiert, es gibt praktisch keine Stromlücke, solange das Netz intelligent gemanagt wird. Da faselt die FDP und die CDU etwas von "Technologieoffenheit", aber wenn's um moderne Stromtechnologien geht, heißt es "geht nicht", "gibt's nicht", "klappt nicht", während andere und Teile der Wirtschaft es schon umsetzen. Hätten wir ohne die fossile Lobby und den Altmayer-Knick beim Solarausbau schon längst haben können. Wohin uns das fossile Zeitalter gebracht hat, mit riesigen Importen von energiereichen Stoffen aus dem Ausland (deutsches Geld) in Ländern mit menschenrechtlich sehr fragwürdigen Regierungen, einer massiven Klimakrise und politischen Abhängigkeiten von Despoten wie Trump, Scheichs und Putin, sieht man ja nun an der Tankstelle.
Grayrose Geschrieben am Montag um 18:25 Die Ergebnisse der gestrigen Landtagswahlen in Rheinland- Pfalz: Die AfD hat bei jungen Wählern, Arbeitern, und im ländlichen Raum sowie Klein- und Mittelstädten zugelegt. In Universitätsstädten haben nicht die Grünen, sondern die „Linke“ die Stimmen geholt. Die SPD wurde in Großstädten, von Transferleistungsbeziehern und Personen über 60 am häufigsten gewählt. Die CDU hat ebenfalls ihre Wählerschicht überwiegend bei der Generation 60plus. Die Grünen haben sich als Partei der oberen Mittelschicht, der Beamten und Staatsangestellten etabliert. Deren Wähler sind saturiert und häufig über 50 Jahre…. Jetzt kann jeder seine Schlussfolgerungen selbst ziehen!
Peterbär Geschrieben am Montag um 18:35 So sehe ich das auch, es wird Zeit die Brandmauer zur AFD einzureißen, so wie es viele Journalisten u. Politologen in den Diskussionsrunden danach im ZDF, Phönix u. NTV vorgeschlagen haben.
je**** Geschrieben vor 18 Stunden Am 23.3.2026 at 19:25, schrieb Grayrose: Die Ergebnisse der gestrigen Landtagswahlen in Rheinland- Pfalz: Die AfD hat bei jungen Wählern, Arbeitern, und im ländlichen Raum sowie Klein- und Mittelstädten zugelegt. In Universitätsstädten haben nicht die Grünen, sondern die „Linke“ die Stimmen geholt. Die SPD wurde in Großstädten, von Transferleistungsbeziehern und Personen über 60 am häufigsten gewählt. Die CDU hat ebenfalls ihre Wählerschicht überwiegend bei der Generation 60plus. Die Grünen haben sich als Partei der oberen Mittelschicht, der Beamten und Staatsangestellten etabliert. Deren Wähler sind saturiert und häufig über 50 Jahre…. Jetzt kann jeder seine Schlussfolgerungen selbst ziehen! Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die AfD bei der Bundestagswahl in Rheinland-Pfalz noch 20,1% geholt hat (jetzt 19,5), in Baden-Württemberg bei der Bundestagswahl 19,8% , in der Landtagswahl 18,8%. Freilich sind Bundes- und Landtagswahlen unterschiedliche politische Felder, aber das Potenzial der AfD scheint ausgeschöpft zu sein. Was die Stimmen für die demokratischen Parteien angeht, so wurde BW stark durch Özdemir oder Hagel und RLP durch Schweitzer oder Schnieder bestimmt. Da gab es viel taktisches Wählen. Ohne "Landesvater"-Wahl wäre die SPD nie auf über 20% gekommen, da bin ich mir sicher Arbeiter, die AfD-Wählen, tun dies nicht wegen des AfD-Programms. wieso sollten sie? Die AfD hat sich enthalten bei höherem Mindestlohn, stimmte gegen das Tariftreugesetz, von dem sie profitiert hätten, stimmte gegen das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das Ausbeutung verhindern soll und die steuerpolitischen Vorschläge der AfD entlasten vor allem Gutverdiener, Reiche und Unternehmen. Darunter eine Versechsfachung des Freibetrags auf Kapitaleinkünfte, was Personen mit hohem Vermögen begünstigt. Die AfD ist nicht die Partei der kleinen Leute, sondern eine Vertreterin von Interessen, die hohe Vermögen schonen, während Sozialleistungen gekürzt werden sollen. Die AfD ist gegen die Mietpreisbremse, gegen eine Rentengarantie. Sie macht Politik gegen ihre eigenen Wähler, aber die wählen die AfD auch nicht wegen des Programms, sondern aus Zukunftsangst, die die AfD für sich instrumentalisiert, obwohl sie keine Lösungen anbietet, sondern nur Feinde - Arbeitslose, Behinderte, Menschen die anders aussehen, Eliten, Gebildete, Umweltschützer, Frauen. Sie öffnen nicht die Gesellschaft oder bringen Fortschritt, sie schließen die Gesellschaft und teilen sie in "wir" und "die" - und dies hat noch kein Land jemals irgendwo, irgendwie weitergebracht. Am 23.3.2026 at 19:35, schrieb Peterbär: So sehe ich das auch, es wird Zeit die Brandmauer zur AFD einzureißen, so wie es viele Journalisten u. Politologen in den Diskussionsrunden danach im ZDF, Phönix u. NTV vorgeschlagen haben. Diese "vielen Journalisten" und "Politologen" habe ich nicht wahrgenommen. Dass Mister Korrupti und Staatsgelder-Verschwenderli Jens Spahn das fordert, wundert mich allerdings nicht, könnte er mit der AfD als Helferlein doch alle kontrollierenden Instanzen der Öffentlichkeit, die ihm bisher auf die Finger geklopft haben, schwächen und damit uns Bürger noch mehr übers Ohr hauen, als es die AfD mit ihrer Vetternwirtschaft und die CDU mit ihrer Wirtschaftsnähe jetzt schon tun. Die NSDAP hat in Deutschland nie eine absolute Mehrheit bei Wahlen gewonnen. Sie erreichte im November 1932 33,1 % der Stimmen, die Wahlen darauf waren nicht mehr frei und auch da kamen sie "nur" auf 44%. Nazis brauchen Konservative, die sie unterstützen, um die Macht an sich zu reißen, um daraufhin Justiz, Presse, Minderheiten und individuelle Freiheiten zu zerficken. Eine Kooperation mit dem rechten Rand schwächt diesen nie, sondern macht ihn stärker und ermächtigt Rechtsextreme. Wir sind nicht mehr im Jahre 2013 bei der Euroskeptiker-Partei. Wir sind bei einer Partei, deren Anhänger und Mitglieder mit der schwarzen Sonne auf der Kehle tätowiert dummgröhlend mit Fackeln vor den Häusern von Bürgermeistern stehen und Menschen in wert und unwert einteilen und denen einen in der Hose abgeht, wenn in den USA die Einwandererbehörde Kinder mit Pokemon-Mützen von der Straße zerrt und in Vans steckt. Wenn Ihr Euch fragt, wie Deutschland damals in die Diktatur und Schreckensherrschaft mit Millionen Toten gerutscht ist, dann genau so. "Die sind nicht so schlimm, lass uns mal gemeinsame Sache machen." Bei Hitlers brennt noch Licht. NIE. WIEDER.
Peterbär Geschrieben vor 18 Stunden Die Wahrheit ist auch, das sich die Stimmen der AFD in Rheinland/Pfalz u. .Baden-Württemberg gegenüber den letzten Landtagswahlen nahezu verdoppelt haben. Und die AFD mit der NSDAP zu vergleichen o. gar gleichzusetzen finde ich sehr vermessen. Viel extremer sind in meinen Augen die extremen Linken, die auch vor Anschlägen , wie die Stromversorgung, gegen die Bahn usw. nicht zurückschrecken. Das ist in meinen Augen das größere Übel in der Republik.
ol**** Geschrieben vor 4 Stunden Autor vor 12 Stunden, schrieb Peterbär: Und die AFD mit der NSDAP zu vergleichen o. gar gleichzusetzen finde ich sehr vermessen. Ich habe mir gestern im TV den Bericht von "Paul Ronzheimer" (Die Rechte Mitte) angesehen. Was dort zu sehen und zu hören war lässt schon den Vergleich mit Deutschlands dunklester Vergangenheit zu. Da der Journalist Ronzheimer wirklich nicht in der linken Ecke des politischen Spektrum angesiedelt ist, sondern konservativ ist, sollte man meinen das er zu jenen gehören könnte der für einen "Abriß der Brandmauer zur AfD" zu zählen sei (was er nicht ist). Einer seiner Thesen: "Die Grenze zwischen rechtskonservativ und rechtsextrem verschwindet zunehmend" spricht eindeutig dagegen. Noch deutlicher, das es zwischen Demokraten und AfD keine Schnittstelle gibt und geben kann zeigt seine Doku, in der er u.a.von einer Anti-CSD Demonstration berichtet, in der hauptsächlich junge Teilnehmer waren die ihren krassen Hass gegen Homosexuelle u.a. zeigten. Alleine das (leider) "Die AfD bei jungen Wählern, Arbeitern, und im ländlichen Raum sowie Klein- und Mittelstädten zugelegt hat" ist kein Zeichen das die AfD "regierungstauglich" ist. Die Doku von Paul Ronzheimer "Die Rechte Mitte" (ausgestrahlt in Sat 1) sollte sich jeder, der der Meinung ist das die AfD in einem Bundesland oder in Berlin "mit" regieren sollte ansehen -ich denke danach werden sicher über 80% ihre Meinung danach ändern.
Ts**** Geschrieben vor 4 Stunden vor 13 Stunden, schrieb Peterbär: Die Wahrheit ist auch, das sich die Stimmen der AFD in Rheinland/Pfalz u. .Baden-Württemberg gegenüber den letzten Landtagswahlen nahezu verdoppelt haben. Und die AFD mit der NSDAP zu vergleichen o. gar gleichzusetzen finde ich sehr vermessen. Viel extremer sind in meinen Augen die extremen Linken, die auch vor Anschlägen , wie die Stromversorgung, gegen die Bahn usw. nicht zurückschrecken. Das ist in meinen Augen das größere Übel in der Republik. Radikale sind alle mies. Wobei rechte Straftaten ganz klar öfter vorkommen als linke. Radikale sind mehr als genug bei der AFD und das ist nachgewiesen. Wer die wählt akzeptiert das ganze nicht nur sondern unterstützt eine Partei in der ein Höcke und Co. ihr Unwesen treiben. Die sind doch gegen alles! In der AFD hocken die mit Abstand meisten verurteilten Straftäter von allen Parteien. Es gibt einfach gar nichts was diese Partei je besser machen könnte. Schlimm, dass die Leute das nicht checken. Und noch schlimmer finde ich, dass wir tatsächlich kaum was besseres haben wie jetzt grad. AFD wäre unser Untergang!!!
Grayrose Geschrieben vor 6 Minuten Können sie Belege für ihre Aussagen beibringen? Denn in meiner Umgebung sind gerade die linksradikale Antifas für Körperverletzung, Sachbeschädigung und „Propaganda- Delikte“ verantwortlich. Wenn einer unserer „Gäste“ aus dem arabisch- islamischen Kulturraum Hakenkreuze auf Häuserwände sprüht, ist dann die AfD dafür verantwortlich? Ist das dann eine rechte Straftat? Der Bundesrechnungshof hat festgestellt, das von den mehr als 24 Mrd.€ „ Sondervermögen“, das der abgewählte BT im letzten Jahr für Investitionen in die Infrastruktur beschlossen hat, mehr als 23 Mrd. nicht dafür ausgegeben wurden. Damit das nicht wieder vorkommt, haben CDU und SPD die Spitze des Bundesrechnungshofes neu besetzt. Die CDU ernennt einen strammen PG, der von der Materie keine Ahnung hat zum Präsidenten. Und die SPD darf die ehemalige Bauministerin Klara Geywitz, die nicht gerade durch Kompetenz und Sachverstand aufgefallen ist, zur Vizepräsidentin machen. Auf diese Weise ist sichergestellt, das der Rechnungshof die Mauscheleien der Bundesregierung nicht mehr aufdeckt. Hat das was mit der AfD zu tun? Um dieses Land restlos auszuplündern und in den Abgrund zu führen, braucht es keine AfD…. Der Finanzminister der SPD, ohne jegliche Berufserfahrung, möchte die Mehrwertsteuer erhöhen. Das belastet gerade die Menschen mit geringem Einkommen. Sehr „sozial“ von den Sozen…
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