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Was für Fetische habt Ihr?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Da ich bis vor kurzem nichtmal wusste, was ein Fetisch ist, interessiert mich einfach alles zu diesem Thema. Ich will da einfach noch mehr auf den Geschmack kommen.


Geschrieben

Mein Fetisch.ist es mich als Frau zu stylen.und dann als Frau die männer zu verwöhnen.


Geschrieben


...und dann als Frau die männer zu verwöhnen.




Wohl eher als verkleideter Mann, der eine Frau imitiert.

Mein Fetisch sind Männer


Geschrieben

Meine Fetische sind auch Männer :P und S/M-Toys

Habe mal den Smiley editiert, damits nochmal deutlich wird, dass dies ein Scherz ist

Geschrieben

mein fetish :
ausgiebige und intensive reizstrombehandlungen ( mit TENS-Geräten )
kann ich nicht genug davon bekommen


Geschrieben

fetisch? gähn wie langweilig und umständlich
warum umwege gehen?


Geschrieben

Ich weiss jetzt nicht, ob das Fetische sind (dürfen, glaube ich, nur 'unbelebte' Dinge sein, die sex. Erregung auslösen) die mir noch eingefallen sind. Also so der natürliche Geruch von Männerhaut und so leichter Achselduft turnen mich schon recht an. Ja und noch Männerbeine und frisches Sperma und manchmal auch ein bisschen richtig heisse und gut verarbeitete Männerunterwäsche.


Geschrieben

Also mich machen schöne Sachen wie Leggings, Modestrumpfhosen, schicke Schuhe, edle Lederhandschuhe, Miedersachen, Kunstpelzjacken total an. Auch stehe ich auf Lederkleidung, Latexhandschuhe, Femalemasken, Gummihößchen usw, das hat was.


Geschrieben

Meinen Fetisch für Strumpfhosen und Nylons habe ich genauso lange wie ich weiß dass ich schwul bin. In den Jahren darauf ist die Vorliebe für hauteng sitzende Textilien wie Lycra, Speedos/Badehosen, Radlerhosen und Laufshort hinzugekommen.


Geschrieben

Ganz bestimmte Männerkleidung aus meist synthetischem Material mit einer glatten oder lederartigen Oberfläche und Baseball-Caps / Helme, Ledermasken, ist mein Hauptfetisch. Das betrifft sehr viele Klamotten, es ist aber auch wichtig, welcher Schnitt es ist, oder der Zusammenhang zu seinem Träger kann es ausmachen. Die gleiche Jacke an einem schlanken, jungen Kerl hat so einen ganz anderen Fetisch-Reiz als wenn beispielsweise ein stark behaarter Älterer sie getragen hätte. Ich kann eine Jacke fetischbezogen finden, wenn ich sie gekauft habe, ohne zu wissen, wer sie früher getragen hat. Wüsste ich aber zum Beispiel, dass sie von einer Frau, oder von einem Faschisten
( bei gebrauchten Bomberjacken ist das zumindest denkbar ) getragen wurde, erlischt der Fetischbezug, obwohl die Jacke, das Material das Gleiche bleibt. Wie gesagt fallen da Bomberjacken darunter, aber im Zusammenhang mit Flugsport und Jet-Piloten. Die Skin- und Faschisten-Idee schreckt mich eher ab. Baseball-Caps, besonders Flexfit und NewEra-Style,Lederjacken oder Motorradklamotten generell, Lederhalstuch, Leder-Bandana, Glanzsportanzüge, Glanzshorts,Motocross-Outfit, Mountainbiker, Skateboarder, Snowboarder, Schanzenspringer, Rennradfahrer, Fahrradkuriere, Bobfahrer, Skeletonfahrer, Surfer, Kiteboarder, Hiphopper, mittelalterliche Gewandung von Wachen, Söldnern, Rittern, S.W.A.T.-Teamler, Soldaten,Feuerwehrmänner, Kanaltaucher, Sporttaucher, Regenklamotten, Hockey-Spieler,Football & Rugby, Spezialeinsatz-Anzüge, Gummi, PVC, Leder, Kunstleder,Polyester, Polyamid, Trilobal, Lycra, Fliegersatin, Ballonseide, Plastik- und wasserabweisende Oberflächen, moderne Piraten, maskierte Rebellen, vermummte Bankräubertypen, Thugs, Waffen, Schwerter, Gewehre, Handschuhe, Nietengürtel, Brillen, Schutzbrillen, Masken, Rucksäcke, Schlafsäcke, Prallschutzpanzer, Schoner,das gehört da alles rein. Wenige nicht-glänzende oder nicht glatte Klamotten sind da auch mit bei.
Wichtig ist, dass es maskuline Kleidung ist, also gängig bis betont männlich ausgelegt.
Einen Unterschied gibt es auch zwischen Fetischklamotten, die ich selbst trage, und zwischen solchen, die ich an Typen lecker finde.
Ein Grenzgang ist wohl Latex als Ganzkörperanzug in Verbindung mit der Betonung eines sehr schlanken oder muskulösen Mannes, wobei die Vorstellung ist, seine Muskeln, Knochigkeit oder Rippen durch das Latex sehen zu können.

Vielleicht gibt es ferner noch einen Fetisch für schlanke bis magere, sportliche junge Typen mit blonden oder rötlichen Haaren und mittel- bis langes Haar, das denke ich aber deshalb, weil meistens solche Typen meine Blicke einfangen. Ich habe noch nie so jemand getroffen, und diese Dinge sind unterm Helm, der Gesichtsmaske bzw. Kappe ohnehin nicht zu sehen,also wird es wohl nur ein Fetisch sein.

Typen, die mir gefallen mit diesen Klamotten und am Besten voll angezogen, bedeckt, kein Stück Haut mehr zu sehen, solche gefallen mir am allerbesten, und die Vorstellung, sie würden sich so gut wie nie ausziehen. Außer natürlich zum Klogehen.
Damit verbindet sich zunehmend ein Geruchsfetisch, also verschwitzte, lange getragene und teilweise mit Schwitzbrühe, Blut, Partysiff "versiffte" Klamotten, sowie der Prozess des Schmuddligwerdens über Zeit in der Vorstellung. Weiter gehört Urin dazu, Uringerüche oder stark penetrant nach Partysiff und Weiterem riechende Typen. Es müssen auch da wiederum ganz bestimmte Typen sein, sonst wirkt die Fetisch-Konstellation überhaupt nicht. Mit Fetisch zu leben heißt aus diesen Gründen meistens auch immer allein zu bleiben, denn die anderen Fetischisten verbinden oft wieder ganz andere Kombinanten mit ihrem speziell eigenen Fetischgefühl, und ohne Fetisch nützen etwa sonst wie tolle Bekanntschaften zu noch so super aussehenden Männern rein gar nichts.

Angefangen hat das alles wohl in der frühen Kindheit mit einer Gummidecke, die ich bekommen hatte, weil ich Bettnässer war. Meine frühesten Fetische waren ungewöhnlich : halbtrockene Widenruten und Holzschwerter. Dann ging es mit Lederkombi, Taucheranzug und Jet-Pilotenkombi plus Bomberjacke los.
Außer auf ein paar Gayforen und hier weiß davon dann allerdings auch niemand in meinem Umkreis, und das ist besser so, es würde eh nicht verstanden werden.

  • 2 Monate später...
bausportswearandy
Geschrieben

Turnhosen, aber nicht die knielangen, sondern etwas knapperen, wie zu DDR - Zeiten; gern auch Sprinterhosen, also Turnhosen, die an den Seiten abgerundete und gesäumnte Einschnitte haben

ärmellose Shirts mit oder ohne Brustausschnitt, gern mehr oder weniger verschwitzt.

Zu den diesjährigen Chanchen, solche geilen Klamotten als freiwilliger Helfer auf gemeinnützigen Baustellen durchzuschwitzen, will ich mich nicht vorschnell äussern, nachdem mir im letzten Jahr die Politik einen Strich durch die Rechnung machte. Im Moment sind die Chanchen sehr gut, wieder einmal Kameradschaft unter freiwilligen Helfern zu erleben, die von einer besseren Welt nicht nur labern.

Weil diese Frage in einschlägigen Foren immer vwieder eine Rolle spielt: Die Turnhosen sollten schon einen Slip darrunter haben. Man muss das" beste Stück" nicht unbedingt sofort sehen. Zumindest für mich gibt es auch eine Erotik ausserhalb jener Kölrperteile, die von einer kurzen Hose bedeckt werden, Wenn ich auch den Eindruck habe, damit ziemlich allein zu sein. Es ist die Erotik vollen körperlichen Einsatzes, die ihre Entsprechung dann auch durchaus im Sport finden und sich auch im Austausch von Zärtlichkeiten assozieren kann.


Geschrieben

Hmmm im Zusammenhang mit sportlicher Betätigung kann ich das schon rein oberflächlich so ähnlich sehen. Dass eben die Bewegung, die schönen, trainierten Körper unter den Klamotten eine Anziehungskraft ausüben, und auch das Schwitzen dabei, die Art, wie sich die Muskeln anspannen und lösen. Direkt "erotisch" kann ich es dann doch wieder bloß auf ganz wenige Einzelne beziehen, um das auszulösen muss schon wieder ein Ansatz an gefühlsmäßigem Bezug entstanden sein, denn irgendwelche völlig Fremde fangen nur das Auge für deren Kleidung ein. Beste Stücke muss ich nie sehen, die waren mir schon immer relativ egal, mir fällt aber auf, dass selbst bei den wirklichen Fetischisten die meisten sehr körperteilfixiert sind. Bei mir ist das wohl mehr das Zusammenspiel aller Aspekte mit Schwerpunkt auf Klamotten-Art und Körperform/ Sportlichkeit, was für andere der Dingeldong bedeutet.
Vom Menschen drin ist bis dahin noch kein Wort erwähnt.

Dass Arbeit oder Arbeitstätigkeit erotisiert, soll es aber häufiger geben, das sagen schon die ganzen Bau-Arbeiter, Zimmermanns- und Handwerker-Fetische aus, die es so gibt. Bei Feuerwehr-Einsatzklamotten und Polizei-Uniformen oder Militär verschwimmen da wohl mehrere Aspekte ineinander. Die Art Berufskleidung hat vielleicht für manche auch noch erweiterte Fantasiewelten, die sie damit verbinden, so eine Art Hero-Bonus oder Kameradschafts-Aspekt, wie auch immer man das nennen will.


Geschrieben

Ein Fetisch ist der Nachweis fehlender erotischer Phantasie - so einfach ist das.


Geschrieben

Anscheinend hast Du keinen Fetisch. Deswegen fehlt Dir da auch die Insider-Fantasie. ;-)


Geschrieben

@Minotaurus
du hast also keinen fetisch.das ist ja traurig.wie langweilig muß dein leben sein.
ein fetisch.kann auch schon einem mann seinen kleinen groß zu machen und den großen zu genießen.


Geschrieben

hahaha, lisa, der gefällt mir, geht mir auch so!
ich finde uniformen von polizei und feuerwehr auch total aufregend! das wirkt ähnlich bei mir wie die klassische lederkluft mit kappe. gerne darf das alles auch ein wenig verschwitzt sein, dann hat es den richtigen würzigen männlichen duft, der einen so heiß macht. :P
was gar nicht bei mir geht ist sportkleidung, die bringt mir gar nichts. dann schon lieber ein schicker feiner anzug, der dann aber nicht verschwitzt sein darf, denn wenn anzug, dann auch schickes parfum!
überhaupt finde ich, dass kleidungsfetisch und assesoirs aber auch sexy unterwäsche doch das a und o sind bei der schwulen sinnlichkeit! das haben wir den langweiligen heten doch meilenweit voraus! :P


Geschrieben

da muss ich aber Minotaurus mal zu seite stehen
ihr habt nicht mal im ansatz verstanden was er meint


Geschrieben

Das liegt daran, weil er als auch Du nicht im Ansatz verstehen könnt, welch ausladende Fantasien Fetischisten mit Fetisch verbinden, ob nun erotisch bezogen oder fern davon, auf einer eher sinnlichen Bandbreite. Das wäre so ähnlich als wollte man zwei Blinden erzählen, was Farben im Regenbogen für eine Bedeutung haben. Tut mir ja Leid, ihr erscheint diesbezüglich eher engstirnig.


Geschrieben

nein ich erlebe mich da nicht engstirnig und vor allem nicht blind, da könnte mir schon etwas erklärt werden
also ich verstehe fetischisten, doch umgekehrt scheinen diese ja deutlich verständigungsschwierigkeiten zu haben


Geschrieben

Vom religiösen Kontext des Fetischbegriffes einmal abgesehen. Der erotisierende Fetisch ist das materialisierte (optische, olfaktorische, haptische, akustische und/oder senso-taktile) Stimulans, um bestimmte sexuelle Reize hervorzurufen und zu befriedigen. Die erotische Weltliteratur bis hin zu de Sades "120 Tage von Sodom" ist voll von detailliertesten Beschreibungen fetischistischer Praktiken. Ebenso bietet die Fachliteratur (z.B. "Lob der Peitsche", "Martyrium und Pornographie" ) genügend Material, um die psychologischen und psychosozialen Hintergründe des erotischen Fetischs aufzudröseln.

Der Fetischliebhaber müsste sich eigentlich darüber im Klaren sein, dass das von ihm so oft zitierte "Kopfkino" lediglich durch äußere Anreize zustande kommt, ja sogar direkt davon abhängig ist. Die Abhängigkeit jedoch von einem äußeren Reiz lässt auf einen eklatanten Mangel an Phantasie schließen. Auch wenn manche Stimulantia, so wie Schillers Vorliebe für den Geruch verfaulender Äpfel, die Phantasie beflügeln können: Wenn erotische Vorstellungen oder gar Praktiken erst durch das Vorhandensein und das Benutzen eines Fetischs möglich sind, dann ist der Sexualpartner zum Objekt purer physischer Abreaktion degradiert geworden - was für erbärmliches Menschenbild.


Geschrieben

@Mino, eine Sache hast Du da vielleicht übersehen. Nicht jeder hat einen Partner, soll ja Leute geben, die völlig beziehungsunfähig sind und was bleibt da übrig als ein Fetisch?


Geschrieben

@Silbi
Wenn in diesem Zusammenhang von Partner die Rede ist, so ist damit nicht der auf einen Dauerzustand oder Lebensabschnitt hin fixierte augenblickliche Gefährte gemeint, sondern ganz einfach und schlicht der Mensch, mit dem gerade eine - vornehm ausgedrückt - hormonelle Kommunikationsaufnahme praktiziert wird, z.B. auch der so oft zitierte ONS.
Ganz drastisch gesagt: Um es mit jemand zu treiben, muss man weder beziehungswillig noch beziehungsfähig sein. Es soll ja (ebenfalls in der Fachliteratur beschrieben) Menschen geben, die selbst zum erfolgreichen, d.h. orgasmusgekrönten Onanieren eines Fetischs bedürfen.


Geschrieben

Das Wort beziehungsunfähig beinhaltet für mich aber auch, dass es Typen gibt, die gar nicht dazu in der Lage sind, eine "hormonelle Kommunikationsaufnahme" zu jemanden herzustellen :P
Also Leute, die sich ausschließlich auf ihren Fetisch beziehen.

Geschrieben

ich komm grad bisschen durcheinander was ernst ist und was humor aber minotaurus wieder einsame spitze!
ich finds echt süss, wie du den alten knorrigen gelehrten abgibst, in echt bist bu vermutlich ein süßer schnuckliger boy.
aber mal im ernst, ich finde fetische echt cool und wollte ohne gar nicht leben. wie geht hier der smily mit den größer werdenden augen eigentlich?
jeder hat doch bestimmte vorlieben und will sich in einer rolle sehen und fetische sind doch die besten mittel seine fantasien auszuleben.


Geschrieben

Der Beitrag von Minotaurus zeugt in dieser Hinsicht von einer Art Unfähigkeit, die ich ihm so gar nicht ( und auch nicht gern ) zugemutet hätte. Schade, irgendwie scheint jeder irgendwo einen völlig blinden Fleck zu haben. ( Ich nehme mich nicht aus, meiner ist bei anderen Dingen da und mir durchaus bewusst ) Dass fetischistische Erfüllung auch gänzlich ohne Partnerwunsch bzw. ohne überhaupt den Bedarf eines realen Menschen als Partner möglich ist, scheint einigen unvorstellbar. Das Fehlen einer Fantasie jenseits des Buchgelernten und starrer Draufsichten ist bei Menschen, die keine Ahnung von dem haben, was sie betrachten, allerdings naturgegeben und nachzusehen.

Es gibt Fetischisten, die keinen lebenden Menschen je zu "nutzen" geschweige denn jemals zu belästigen brauchen, um durch den Fetisch in Fantasiewelten unterzutauchen. Fetisch-Erleben ist nicht bloßes Abreagieren oder stets und unabdingbar sexuell motiviert -- das haben übrigens auch viele Fachtheoretiker noch nicht kapiert -- wahrscheinlich aufgrund mangelnder Fantasie... es ist ein gesamter Lifestyle, ein Ausdruck von Lebensgefühl. Zudem verstehe ich nicht, wem das schaden soll, jedenfalls nicht auf Kleidung und Accessoires bezogen. Ich könnte es mir auch nicht vorstellen, ohne Fetisch zu leben. Das wäre schon so ähnlich, als würde man mir eine Tür zu sehr ausgedehnten Fantasiewelten nehmen, die mir irgendwelche todlangweiligen Nackedei- Poster ganz sicher nicht ersetzen könnten.
Fetischismus mit Beziehungsunfähigkeit zu verbinden ist leider auch nur ein Trugschluss der Ahnungslosen. Es gibt unter Fetischisten, deren Fetische sich stark ähneln, ebenfalls gewöhnliche Beziehungen bis hin zu langjähriger Partnerschaft. Ich kann mir gar nicht erklären wie man darauf schließen soll, dass Fetischismus und Beziehungsunfähigkeit Hand in Hand gingen. Natürlich ist es noch um Weiten schwieriger, einen passenden Fetisch-Partner zu finden, nicht anders als bei anderen etwas ungewöhnlicheren Vorlieben. Geht mal auf gearfetish.com, da gibt es so einige Pärchen. Fetischismus entsteht auch nicht aus irgendwelchen Nöten, auch wenn man das im Zusammenhang mit Vereinsamung, Alter, Krankheiten usw. manchmal denken könnte.

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