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Nachrichten über uns Schwule


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich möchte einmal auf eine, meiner Meinung nach, sehr gute Seite der AIDS-Hilfe aufmerksam machen:

"ICH WEISS WAS ICH TU"

Über die Kampagne:

HIntergrund

ICH WEISS WAS ICH TU ist die bundesweite Präventionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe für schwule Männer. Seit ihrem Start 2008 ist sie fester Bestandteil der Community. Das Konzept, authentische Männer mit ihren persönlichen Geschichten und ihrem individuellen Umgang mit HIV, Safer Sex und vielen anderen schwulen Themen in den Mittelpunkt zu rücken, macht die Kampagne glaub- und vertrauenswürdig.

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Schwules Leben ist vielfältig. Und genauso sind unsere Themen und die Menschen, die mit ihrem Gesicht für diese Kampagne stehen: Alte, Junge, Großstadtmenschen, Landbewohner, Fetischfans,
HIV-positive undHIV-negative Männer. Ende Februar 2014 begann die zweite Runde – samt komplett neuem Internet-Auftritt mit wissenschaftlich gesicherten Infos rund umHIV, andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) und schwules Leben.
Die Kampagne wird wissenschaftlich begleitet und überprüft. So wird abgesichert, dass sie sich stetig weiterentwickeln und an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichten kann.
Der Ansatz der Kampagne bleibt der gleiche: Lebensweisen und Lebensentwürfe von Menschen zu akzeptieren, nicht zu (be)werten und nützliche Tipps zum Schutz vor HIV und STIs und zum Leben mit HIV zu geben.
Damit jeder sagen kann „ICH WEISS WAS ICH TU“.


(Quelle:
http://www.iwwit.de/ )




Geschrieben

Job Bush,Bewerber um die US-Präsidentschaftsnominierung der Republikaner besetzt Top-Positionen seines Wahlkampf-Teams mit Befürwortern der Gleichberechtigung Homosexueller.Laut Online-Magazin" Buzzfeed" hat sich Bush desegnierter Wahlkampfmanager für die Homoehe stark gemacht.


Geschrieben

Das ist ja toll. Da muss man dem Bush die Daumen halten, auch wenn er (möglicherweise) genauso borniert ist wie sein Bruder. Was gäbe es schließlich Wichtigeres als Homo-Rechte !


Geschrieben

Es wird sicherlich interessant in wie weit er sich bei den Republikanern gegen die Betonköpfe der Teaparty durchsetzen kann.
Für mich stellt sich auch ganz allgemein die Frage ob nicht 2 Bushs schon zu viel für die USA waren, vor allem George W. war aus meiner Sicht untragbar.


Geschrieben

Gesetze gegen Schwule..Konservative Politiker in zahlreichen US-Staaten arbeiten laut einem Zeitungsbericht an schwulenfeindlichen Gesetzen.Die Parlamente in mindestens acht Bundesstaaten beschäftigen sich derzeit mit Entwürfen " zum Schutz der Religionsfreiheit", die etwa Geschäften erlauben sollten, homosexuelle Kunden abzuweisen,wie" die New York Times" am Donnerstag berichtete.In Texas solle ein bestehendes Gesetz sogar noch verstärkt werden.
Im Bundesstaat Georgia passierte ein entsprechender Entwurf am Donnerstag mit klarer Mehrheit den Senat.Es ist jedoch unklar,ob er auch im Repräsentantenhaus eine Chance hat. Das Gesetz könne zum Beispiel einem Sanitäter erlauben,einer schwulen oderr lesbischen Person lebensrettende Maßnahmen zu verweigern, erkärte die Bürgerrechtsorganisation Human Rights Campaign.(dpa)
Schon wieder ein Bush--dem man nichts Glauben darf--oder sollte er nichts von den Vorhaben seiner Republikaner wissen ?

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Absage an Stuttgarter Schwulenbar, Limonade nur für Heteros


Ein bayerischer Limonadenhersteller erteilt der Stuttgarter Boots Westernbar bei einer Bestellung eine Absage. Die Begründung: es sei für das Image der Limo nicht sinnvoll, in einer Schwulenbar erhältlich zu sein. Die Folge: ein ordentlicher Shitstorm in den sozialen Netzwerken. ....


Das ist im Jahr 2015 eigentlich eine unglaubliche Meldung. Da kann man nur den Kopf schütteln wenn man den Artikel liest.

Geschrieben

In facebook nachzulesen: "Meilenstein fuer LGBT - Teilhabe. Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik sind der LBGT in einem Kontrollgremium des Oeffentlichen Rundfunks beteiligt."


Geschrieben

Vor 20 Jahren hat die damalige Justizminsterin Sabine Leuthäuser-Schnarenberg den $ 175 STGB abgeschafft und nun fordert die FDP Politikerin einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk,verurteilte Homosexuelle zu rehabilitieren.Es dauerte bis 2014, ehe eine Bundesratsinitiative nachträglich Strafen aus der Nachkriegszeit gegen Schwule aufheben wollte,dabei geht es um Urteile bis 1994.Viele Bundesländer hatten sich zu der Initiative "Menschenrechte verwirklichen,verfolgte Homosexuelle rehabilitieren,zusammen geschlossen.Es gab im Bundestag heftige Kontroversen.Am 15.Mai 2013 war eine Anhörung vor dem Rechtsausschuß.Unglaubliche Meinungen gegen und für die Aufhebung der alten Urteile.Nun will der derzeitige Bundesjustizminister Heiko Maaas die Kuh vom Eis bringen und stellt fest,es ist schwieriger als gedacht.In nächster Zeit ist deshalb wohl kaum ein Gesetzentwurf des Justizministers zu erwarten.Ein Problem ist,das der Nazi-Strafparagraf 175 von Karlsruhe für verfassungsgemäß erklärt wurde.Homosexualität verstoße " eindeutig gegen das Sittengesetz " und dürfe bestraft werden,heißt es im Urteil.Das Bundessverfassungsgericht gab damit dem Paragrafen aus der Nazizeit das Gütezeichen der Rechtsstaatlichkeit.Und bis 1994 fällten Bundesrepublikanische Juristen die Strafurteile--Organe eines Rechtstaates,nicht der Nazi-Diktatur.Es geht um 50 000 wegen Homosexualität gefällter Urteile mit einem Nazi-Gesetz--Absurd ist es schon--die Urteile aus der Nazizeit zu 175 hat der Bundestag 2002 wegen gravierendes Unrecht aufgehoben,--alle danach sollen aber unantastbar sein ? Die verurteilten bis 1954 mußten zwar ins Gefängnis---aber nicht ins KZ--es waren ja keine mehr da


Geschrieben

Da sollte man die Marke kennen.
Nicht, dass man aus versehen davon trinkt.
Man will der Marke ja nicht schade!


Geschrieben

Da kann ich dir weiterhelfen jonny:

"Phantasia Waldmeister-Limonade". In der "Augsburger Allgemeinen" wurde sie genannt.
Vor allem ist ja lustig dass die erst an die Bar das Angebot verschickt hatten und als dann die Bestellung kam stellten sie plötzlich fest dass es eine Schwulenbar ist.
Irgendwie ganz gewaltig nach hinten los gegangen der Schuss.


Geschrieben

Da rührst du an eine üble Lebenslüge der Bundesrepublik. Der Paragraph 175 gilt als Naziparagraph, obwohl er, vor 1933 und nach 1949 schon in Kraft, im 3.Reich höchstens eine Verschärfung erfahren hat. Auch humane Demokraten ( nicht nur unmenschliche Nazis ) hielten und halten am sogenannten "Sittengesetz" fest, ohne dass man weiß, um welchen diffusen Geist es sich dabei handelt. Er ist wohl eine Wundertüte wie das berüchtigte "Naturrecht", bei dem sich jeder denken darf, was er will.
Ich schlage vor, auf die Bewältigung der Vergangenheit in Sachen Homosexualität zu verzichten und sich ganz der Ausgestaltung einer für Schwule akzeptablen Zukunft zuzuwenden. Auf diesem Gebiet haben wir Fortschritte gemacht. Leutheusser-Schnarrenberger hat dabei geholfen.Ansonsten war mir ihre Richtung aber ganz unsympathisch.


Geschrieben

Lieber Nuwas--ob es eine Lebenslüge der BRD ist,vermag ich nicht zu beurteilen.Man sollte sich aber nicht einfach einer verbreiteten Meinung in Wort und Schrift anschließen ohne Prüfung.Du hast recht,den § 175 gab es schon bei Machtergreifung der Nazis--sie haben 2 x das Gesetz verschärft Bei den Homosexuellen brach eine Panik aus,berichtete,das Pariser Tageblatt nach dem 1.April 1934,das in wahres Entsetzen umschlug, als in der Nacht vom 8.bis 9.Dezember hunderte Homosexuelle in Wirtschaften in denen sie sich trafen,von der geheimen Staatspolizei überrascht,gefangenen genommen und direkt in Konzentrationslager verbracht wurden.
Natürlich haben wir bis heute Fortschritte gemacht und haben noch viel zu tun.Aber deshalb können wir den (zu Unrecht) 50 000 verurteilten ihre Rehabilitation und eine Haftentschädigung nicht vorenthalten.


Geschrieben

Ich habe nicht die Absicht zu bestreiten, dass dieLlebensverhältnisse der Schwulen sich im 3. Reich enorm verschlechtert haben. Die Weimarer Republik hatte trotz des Paragraphen vor allem in den Großstädten eine Kultur der Großzügigkeit entfaltet.Die Frage, ob jemand, der nach dem alten Paragraphen bestraft wurde, zu "entschädigen" ist, scheint mir nur schwerer zu entscheiden zu sein, als du meinst. Die Tatsache, dass Staat und Gesellschaft heute praktizierte Homosexualität anders einschätzen als früher, bringt nicht mit sich, dass nun Entschädigung gezahlt werden muss. Mir scheinen solche Forderungen politisch unklug und wenig geeignet, unsere Sache zu fördern. Vielleicht aber siehst du eine solche Haltung als Leisetreterei an.


  • 2 Wochen später...
  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Die FAZ bringt heute eine Rezension des neuen Buches von Charles Marsh "Dietrich Bonhoeffer.Der verklärte Fremde.Eine Biographie". Diese Biographie geht verhältnismäßig ktitisch mit dem Säulenheiligen des Protestantismus um .Er sei gegen den Versailler Vertrag gewesen.(Nebenbei, das waren damals selbst die Kommunisten !) Weiter unterstellt Marsh seinem Helden auch , national (oder gar nationalistisch, rechtsextrem) gedacht zu haben.
Der Rezensent in der FAZ verzeichnet diese Ungeheuerlichkeiten noch gleichmütig. Dagegen ist er alarmiert, wenn er bei Marsh lesen muss, Bonheffer sei "denkbar eng" mit Hans Bethge befreundet gewesen, so eng, dass "sich der Verdacht verdichtete,beide seien ein schwules Paar gewesen." Auch sei er durch die Eleganz seiner Kleidung aufgefallen.
Diese Informationen lassen mich kaum noch schlafen. Dietrich und Hans, ein gemeinsames Konto,elegante Kleidung! Hätte Bonhoeffer sich eng an eine Johanna angeschlossen, wäre die Welt in Ordnung, er wäre nicht "fremd" und könnte Kirchenvater bleiben.
So denkt man im 21. Jhdt. immer noch über uns- und nicht nur an den Stammtischen.Machen wir uns keine Illusionen.


19alexander69
Geschrieben

Soso...und was hat es dann mit Bonhoeffers Verlobten (ab 1943), der 18 Jahre jüngeren Maria Wedemeyer auf sich? War das nur eine "Schein"-Verlobung? Zumindest existiert ja ein recht intensiver und auch intimer Briefwechsel zwischen den beiden, der als "Brautbriefe" bekannt und veröffentlicht wurde....


Geschrieben

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, wie entsetzt auch gelehrte Kreise reagieren., wenn jemand verdächtigt wird, schwul zu sein.- Wir sollten uns an Spekulationen nicht beteiligen, was es mit Verhältnissen zu so jungen "Verlobten" auf sich hat, vor allem dann, wenn eine Seite intellektuell völlig überlegen ist. Da verbergen sich noch manche Tragödien.


Geschrieben

Neuerdings bringt der "Berliner Tagesspiegel" eine Seite als "Queerspiegel" mit Informationen fuer Schwule,Lesben und Transgender heaus.


Geschrieben

Was haben eigentlich Schwule mit Transgendern zu tun? Ich lese oft, dass beide unter eine Überschrift gefasst werden. Ist es also doch so, dass Schwule weiblich fühlen und der Transgender, die "Transfrau", nur der Abschluss einer Klimax ist, die sich die meisten schwulen Männer aber nicht zu durchlaufen trauen? Die Tendenz zu Damenwäsche und devoter Sexualität scheint mir doch recht stark zu sein. Alle geben aber vor, den männlichen Typus zu begehren, der sich in den schwulen Pin-Up-Models (die aber alle heterosexuell sind) manifestiert und den man unter Schwulen niemals antrifft. Wer begehrt und befriedigt denn eigentlich diese offenbar gewaltige Übermacht der "Passiven", da sie doch niemand mag? Die Bisexuellen?


Geschrieben (bearbeitet)

Das beruht auf Undifferenziertheit,wie sie aus reiner Mutmaßung von außen,bzw.aus der Allgemeinbevölkerung stattfindet.

Selten werden tatsächlich Transidente darauf angesprochen oder befragt,so kommen Vorurteile und Mutmaßungen zusammen - zum Beispiel die,dass Transvestit dasselbe wie Transgender bedeute, oder Transidente,die sich vom Frauenkörper zum Mann umändern lassen,dann,wenn sie auf Männer ausgerichtet sind,schwul "werden".

Ist alles etwas kompliziert dadurch,dass die Natur keine Kategoriegrenzen beachtet- immer gibt es auch 'Misch-Fälle'

Schwule sind Männer,die auf Männer ausgerichtet sind. Aber es gibt auch Bisexuelle. Es gibt auch einige schwule Transvestiten oder Dwt-Fetschisten,es gibt noch zig Varianten.
Vielleicht ja auch sowas wie mental verortete Intergeschlechtlichkeit oder Androgynität,wer weiß.

Vielleicht kann man zwischen homosexuell,homophil und homosensuell unterscheiden, aber die Essenz des "Queeren" scheint nicht in klare Schubladen unterzubringen zu sein.Mir wäre aufgefallen,dass sich Bisexuelle häufig mit androgynen Eigenschaften anfreunden können.Vielleicht hängt es mit ihrer Anziehung zusammen,welche Frauen mit einbezieht.

Für vollständig Schwule wirken Frauen uninteressant oder sogar abstoßend im Bereich der Partneranziehung. Wenn sich nun etliche schwul Empfindende weiblich geben oder so auftakeln, machen die sich für andere Schwule unattraktiv. Kein Wunder,dass der (heterosexuelle) Pinup-Mann zum Traum-Prinz erkoren wird!

Ich glaube,dass die gesellschaftliche Kunstschöpfung des lange verbreiteten Schwulen-Bildes vom Frauenkleider tragenden Travestie-Showmenschen und den Crossdressern sich auf Generationen Schwuler als vertrakter Vorbildcharakter ausgewirkt hat.
Bist du schwul und magst du Männer wirst du nur anerkannt als Tunte sein,hast du nur Chancen als Objekt der Lächerlichkeit.Kein richtiger Mann wird dich als Mann nehmen,aber vielleicht als kokettierendes Halbwesen...So in der Fassón nahm es die Allgemeinheit an und reprojizierte dieses zusammengerätselte Kunstbild um Schwule mangels besserem Einblick anscheinend immer wieder.

Diese Auswirkung scheint immer noch viel Einfluss zu haben. Man sieht es wieder bei jungen Schwulen,die sich zwar nicht mehr so oft betont tuntig aufdonnern,aber immer noch wenig mannhaft und übergepflegt gestelzt benehmen.
Allmählich etabliert sich aber das Erwachen darum, dass die meisten Schwulen auch nur ganz normale Menschen sind.


bearbeitet von Inaktives Mitglied
  • Poppen

    Poppen, klingt eigentlich etwas plump, aber immer noch besser als Ficken. Gemeint ist eigentlich nichts anderes als ein anderes Wort für Sex oder miteinander schlafen. Gerade in der schwulen Welt ...

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