Angeblich gibt es unter Schwulen keine Monogamie. Aber stimmt es wirklich, dass homosexuelle Männer ihre Liebhaber wechseln, wie andere ihre Unterwäsche? Ist eine offene Beziehung für Schwule das Non plus ultra, weil sie nur an Sex denken? Oder endet Polygamie nur in einer Sackgasse und Schwule führen nie glückliche Beziehungen?

Wir haben uns das Thema genauer angeschaut.

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Schwule gehen fremd – Vorurteil oder Tatsache?

Was denkst du? Ist es eine Tatsache oder ein Vorurteil, dass schwule Männer fremdgehen? Vorurteile gibt es viele: Der schwule Mann ist der perfekte Freund, eignet sich für lange Shoppingtouren und Styling-Beratungen. Das gehört genauso in die Schublade wie: Schwule gehen immer fremd oder Schwule wechseln ständig den Bettpartner. Es ist nur leider so, dass vor allem Filme und Serien genau diese Klischees immer wieder betonen und der schwule Mann genau so dargestellt wird. Menschen ohne Kontakt zu homosexuellen Menschen nehmen dann diese Klischees oft für bare Münze. Selbst der Freundeskreis von Schwulen denkt oft so. dabei sieht es in der Gay Szene ganz anders aus.

Verschiedene Beziehungsmodelle

Wie bei heterosexuellen Menschen gibt es sehr vielseitige Beziehungsmodelle. So finden sich offene Beziehungen mit einem festen Partner und jeder darf vögeln, wen er will. Es gibt Beziehungen mit mehreren festen Partnern oder zwei Männer, die die gemeinsame Lust auf andere zusammen in Swinger- und Saunaclubs ausleben. Natürlich gibt es auch Männer, die eine monogame Beziehung führen und sehr glücklich sind – Egal, was die Medien dazu sagen. Diese Beziehungsmodelle sind nur Beispiele, es gibt unzählige Arten, seine Liebe auszuleben. Finde deinen eigenen Weg und lass dich nicht von anderen beeinflussen.

Lockeres Liebesleben mit Single-Status

Tatsächlich kommt es unter schwulen Single-Männern häufiger vor, dass sie die Sexpartner wechseln. Gay Dating Apps mit Radarfunktion werden für schnelle Dates und One-Night-Stands genutzt. Dabei entstehen selten Regelmäßigkeiten. Männer sind da oft lockerer. Doch auch das trifft nicht auf jeden Typ zu. Wie in der Frauenwelt kann sich dieses lockere Liebesleben nicht jeder vorstellen. Die Menschen sind verschieden, egal welche Sexualität sie ausleben. Man kann nicht für alle Schwulen sprechen. Wer sein Leben mit wechselnden Partnern und offenen Beziehungen gestalten möchte, hat heutzutage viele Möglichkeiten. Doch es gibt immer auch die andere Richtung, die genauso funktioniert. Richtig und Falsch kann bei Liebe und Sex nicht so klar abgegrenzt werden, da jeder andere Neigungen hat.

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Gucken darf jeder – gegessen wird zu Hause

Auch Männer in monogamer, schwuler Beziehung dürfen schauen. Sie werden andere Männer attraktiv finden und würden vielleicht einen Flirt starten, wenn sie solo wären. Aber sie können ihre Triebe kontrollieren und treu bleiben. Wer holt sich nicht gern auswärts einen Reiz und stillt seine Lust dann zu Hause?

Schwule Beziehung sind in Sachen Poly- und Monogamie nicht anders als heterosexuelle Beziehungen. Es gibt verschiedene Menschen und unterschiedliche Familien. Genauso wird die Sexualität verschieden ausgelebt. Akzeptiere die Menschen und dich selbst, wie du bist. Sicher findest du Männer, die deine Ansichten teilen.

Die Welt wäre langweilig, wenn wir alle gleich denken und handeln würden. ODER?!

 

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35 Kommentare

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Pussyhh

Geschrieben

Schwul lesbisch hetero ist egal es giebt alle fassen auf allen Seiten.

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Geschrieben

Das mit der leicht beeinträchtigten Bindungs- und Liebesfähigkeit aufgrund der digitalen Kontaktkultur sehe ich genauso.

Gefühlte Übersättigung, die real nicht existiert...

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mundfotzenlecker1

Geschrieben

Ich Liebe offene ehrliche Beziehungen sehr, und brauche den Sex auch sehr, ich erwarte das auch von meinen Partnern. Den ich will Sex haben.:x

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boyfrauunterwäsche

Geschrieben

Will das auch 🤤🤤

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kundl926

Geschrieben

Hallo

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Pullovergay

Geschrieben

Meiner Meinung nach sind monogame Beziehungen, egal ob Homo oder Heterosexuel, nicht natürlich und auch nicht erstrebenswert. Diesem gesellschaftlichen Zwang werde ich mich nicht unterwerfen.

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EastWind73

Geschrieben

Meine weiss ja von allem, es aber hier sehr schwer ist jemanden zu finden. Aber man kann eben nicht alles haben im Leben.

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Bi-Scorpio

Geschrieben (bearbeitet)

@EastWind73

Schön geschrieben von Dir. Ich bin auch selbst stark bisexuell und hatte zuerst das gleiche Geschlecht mit den Nachbarsohn entdeckt mit 27 Jahren und mit ihm bis Februar 2004 eine regelmässige sexuelle Beziehung pflegte. Ich lernte den Sex mit der 1., Freundin erst mit 32 Jahren kennen und sie wusste von nichts. Da ich auch mein Hobby mit ihm (Oldtimer und Autos) teilen konnte, viel es nicht auf. Sie einen Freund suche ich wieder.

bearbeitet von Bi-Scorpio

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Robert-2640

Geschrieben

Wenn ich jemanden liebe und der/die Fickt fremd ist es vorbei.
Ist zwar Altmodisch aber so bin ICH

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Christian1983

Geschrieben

Hallo Gay.de Hallo Männer..Also Monogamie ist das eine ..offen u.ehrlich zu sein nem potentiellen/ dem Partner- in gegenüber zu sein ist eine Grundlage ! wenn mein Partner sich nicht mehr wohlfühlt o.etwas erleben will ...sich verändern möchte.jemanden neues kennenlernen da werde ich es verstehen u akzeptieren! aber ich möchte gerne Bescheid wissen darüber! ...ich hab zusammen mit meinem dam.Freund schon so manchen ...Genuss gegönnt ...oder wie man so schön sagt .."nen 3 ten im Bunde" ...das muss u kann eine Beziehung aushalten wenn beide Mann's genug sind

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EastWind73

Geschrieben

Also ich bin selbst stark Bisexuell, habe eine Partnerin, die von allem weiss. Kann mir schon vorstellen eine feste Sexuellen Mann mit Regelmäßigen Treffen zu haben. Leider ist dass hier sehr schwer. Und viele denken einfach in Schubladen. Haben verlernt dass Leben zu geniessen, die Sexualität wie in alten Zeiten zu leben.

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Geschrieben

vor 20 Stunden, schrieb lookingforslim:

Wenn man sich gern in diese Schubladen stecken lässt und gern solche merkartigen Klischees bedient, ist es wohl so.

Ja aber in die Schublade steckt man sich nicht selbst, das macht immer Gesellschaft für dich indem sie dir Normalität immerzu verweigert. Oder was glaubst du passiert, wenn man immer nur als perverse kleine Schwuchtel hingestellt wird, einem Sex erst ab 18 erlaubt ist und die einzige Möglichkeit jemand kennenzulehrnen stinkende WC und dergleichen sind, wo du schon mit 13 schon von jeden nur noch benutzt wirst. Dass nimmst du entweder an oder du krepierst daran aus Kummer. Auch wenn ich mir damals immer nur einen Freund gewünscht habe, prägt das auf Dauer komplett deine Sexualität. Diese Bilder werd ich jetzt einfach nicht mehr los und irgendwann musst dich auch vollkommen missbraucht dabei vorkommen um noch einen guten Orgasmus zu haben. Da hat Gesellschaft meine Beziehungsfähigkeit einfach ruiniert und ich danke da recht herzlich dafür, muss aber trotzdem nun damit leben! 

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Geschrieben

Ja und die einen merken es gleich ob sie betrogen werden und andere machen sich da nur etwas vor, oder merken es nie. Beziehungen werden auch immer schwieriger in einer immer komplexer werdenen Gesellschaft. Da einen Partner zufinden, mit dem man sich auch ergänzt, genug Zeit für einander findet und man die Erwartungen des Partners dann auch noch erfüllen kann, das ist sehr, sehr schwer. Wir sind Getriebene auf der Suche nach Glück, doch was wir unter Glück verstehen ist meist unterschiedlich, oft überzogen und zu materiell. Aber auch unsere Biologie muss dabei berücksichtigt werden. Die Lust nach einen erfüllenden Orgasmus, das Neue und wiederum Spannende, wird uns immer begleiten. Wenn wir unseren Partner nicht mehr als atraktiv empfinden, wird es kritisch. Die Hormone haben uns uns da ja voll im Griff und wirken wie eine Droge auf uns und wir erhoffen uns einen immer noch größeren Kick. Darum ist es wichtig, dass man an einer festen Parnerschaft immer arbeitet das Feuer weiter schürt usw., damit es auch nicht langweilig wird. Ehrlichkeit ist hierbei eben wichtig und man muss auch selber erst wissen, was man will und klar danach leben, ohne zu lügen. Aber wir lassen uns kaum noch Zeit uns kennenzulernen und den Funken spüren wir zumeist nicht. Aussehen ist eben doch nur zweitrangig, man muss sich da auch menschlich gut ergänzen,um weiter zu kommen. Ich finde es schwierig, lebe lieber locker und wenn sich der richtige dann findet, spüre ich das auch. In der Realität wurde ich aber zu oft betrogen und belogen und ich krieg da eher Panik, wenn jemand gleich was festes von mir will. Auch meine anfänglichen Möglichkeiten jemanden zu finden, waren immer sehr eingeschränkt und die schwule Subkultur hat mich da leider total verdorben. Trotzdem will ich meinen Partner erst gut kennenlernen und er muss auch mit meiner Person zurecht kommen.

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Müllie

Geschrieben

Ist wie bei Hèteros, einer geht Fremd , der andere nicht. 

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Lauterer42kl

Geschrieben

Und ich meine das im Normallfall nicht bei Corona

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Lauterer42kl

Geschrieben

Ich meinte damit der Sexpartner kann schon eine Beziehung haben nur nicht darüber hinaus

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Kuss1979

Geschrieben

Lauterer42kl wieso soll der Partner neben dir keinen anderen haben, aber du selbst noch eine Partnerin? Deswegen gehe ich solche sexfreundschaften nicht ein wenn will ich das beide nur einen einzigen Partner haben. Was nebenbei auch gerade in der Coronazeit sinnvoll ist

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Lauterer42kl

Geschrieben

Also ich bin Bisexuell und habe eine Partnerin kann mir aber eine feste sexbeziehung mit einem Mann vorstellen. Klar die ersten paar Monate würde ich Safersex machen also mit Kondom aber wenn ich weiss das mein Sexpartner nicht noch andere Sexdates hat sondern nur mit mir und ich ihm 100% Vertraue dann würde ich auch ohne Kondom mit ihm Sex machen.

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Chillzone_12621

Geschrieben

Wie Mampfi67 richtig sagt, es gibt einige Grundpfeiler einer monogamen Beziehung. Vertrauen, entwickelt sich und muss man sich "erarbeiten", aber Ehrlichkeit, Loyalität, Respekt, Verständnis sind Eigenschaften die man einbringen und ebenso verlangen kann. Zurückblickend behaupte ich, dass diese Eigenschaften durch die Materiell getriebene und einer dem Schönheitswahn unterliegenden Gesellschaft, zum Teil völlig verkümmert sind. Offene Beziehungen gibt es auch bei Hetero-Paaren, nur entsteht bei so einigen so manchmal der Eindruck, Polygamie sei eine olympische Disziplin frei nach dem Motto "höher, schneller, weiter..." Am besten jeden Tag einen anderen Sexpartner, vergleichbar einem Abrisskalender. Ob solche Typen mit sich selbst zufrieden und im Einklang sind, wage ich zu bezweifeln.

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Mampfi67

Geschrieben

Ich hab mich früher auch ausgetobt, inzwischen bin ich der Meinung, eine Beziehung lebt nur durch Vertrauen und Ehrlichkeit.
Jeder sollte seine für ihn richtige Art der Verbindung finden.
Für mich gibt es nur noch eine monogame Beziehung, die solange dauert, wie es eben passt, wünschenswert bis zum Lebensende.

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Kuss1979

Geschrieben

@Geilemaus du hast mein Mitgefühl. Schade das ich nicht in deinem suchmuster passe

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Geilemaus

Geschrieben

Ich war mit meinem Partnern immer zufrieden, leider gab es auch hier einige Partner die mich auch mal betrogen haben und zufeige waren es mir zusagen,aber ich habe es trotzdem rausbekommen weil ich zum Beispiel Polaroidfotos gefunden habe oder ein Kleidungsstück was ich nicht kannte,aber ich habe mich dann von meinem Partner getrennt und noch eine Sache ich bin in einer Beziehung sehr sehr treu LG eure Geilemaus.

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Physio94

Geschrieben

Ich habe 22 Jahre mit meinem Partner zusammen gelebt, wir haben alles gemeinsam gemacht. Ich bin nie fremdgegangen, ich habe seit 2Jahren und 3 Monaten einen neuen Partner,wir machen alles zusammen .Es gibt sicher viele die Abwechslung brauchen, wir brauchen das nicht.

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Geschrieben

Hallo zusammen
Ich halte das nicht für möglich und ich teile dem Vorurteil nicht, das viele hier wechselnde Sexpartner haben.
Es ist überhaupt nicht einfach jemand zu finden, Sympathie und Vertrauen darüber ob sich was ergeben kann.
Für mich persönlich kommt nur was regelmäßiges infrage und Experimente gibt es mit mir garantiert nicht.

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BoyNextDoor92

Geschrieben

Ich empfehle "Martin Dannecker - der Homosexuelle und die Homosexualität" , da steht viel zur Promiskuitaet drin, auch wenn es teilweise veraltet und umstritten sein mag wie der narzisstische Grundkonflikt mit der Mutter.. Durch die digitale Kontaktkultur ist die Bindungsfähigkeit und - Liebesfähigkeit natürlich schon ein bisschen beeinträchtigt. Also ganz so "everybodys Darling" würde ich das Thema nicht angehen.

LG

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