Einfach-etwas-Spaß mag etwas oberflächlich klingen, so als würden mich nur Körper interessieren, aber keine Menschen. So ist es nicht. Einfach-etwas-Spaß bedeutet, dass ich keine Beziehung suche. Ich bin bi, bin verheiratet. Wenn du einen festen Partner suchst, wünsche ich dir (ehrlich!) viel Glück, käme selbst aber auch dann nicht infrage, wenn ich in dein Beuteschema fallen würde.
Wie gesagt, ich bin bi, war rein hetero und habe irgendwann entdeckt, dass ich es auch genieße, wenn meine Hände und Lippen etwas zum Wachsen animieren. Und nein, ich bin kein oralfixierter und Blumen küssender Gärtner. Ich habe homosexuelle Erfahrungen, aber es sind nicht sehr, sehr viele. Ach ja, körperlich: Ich bin nicht wahnsinnig schön, aber (glaube ich jedenfalls) auch nicht sehr hässlich. Einigermaßen kräftige Schenkel, Figur: noch eher mollig. Gewicht fällt aber.
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Sexuell ist die Bandbreite, was ich mir vorstellen kann bzw. was ich ausprobiert habe, aus meiner Sicht relativ groß. Einfach Oralsex. Ja. Analsex: vielleicht. Einen Mann auf den Mund küssen: für mich eher nicht. Was nicht bedeutet, dass ich es anderen nicht gönne, daran Spaß zu haben.
Dominanzspiele ragen ein wenig heraus, weil sie für mich einen besonderen Reiz haben. Ich mag es, körperliche Dominanz zu spüren. Du sitzt auf mir, fixierst mich mit deinem Körper am Boden. Ich kann mich nicht wehren (und will auch nicht) und du hast deinen Spaß mit mir? Es wäre auch mein Spaß.
Anders als bei Frauen kann ich mir in Szenarien aber auch die dominierende Rolle vorstellen. Ein Dom bin ich allerdings nicht. Aber der Gedanke daran, dass jemand vor mir kniet und einen sehr intimen Körperteil von mir im Mund hat, macht mich durchaus an. Auf jemandem zu sitzen, ihn zu fixieren, während seine Zunge zwischen meine Backen taucht? Geile Vorstellung. Insgesamt gilt für mich: Vieles ist vorstellbar. Aber vieles ist natürlich nicht alles.
Wenn dieses Bayernemblem nicht gerade ein Hakenkreuz enthält, sehe ich kein Problem darin. Siehst du dich denn als rechtsradikal? Ein Wappen ist auch das, was derjenige in es hineininterpretiert, der es aufhängt. Liebe zu Bayern? Alles gut aus meiner Sicht. Nur Senf und Marmelade.
Ich danke für die Bereicherung meines Wortschatzes. Sommerpenis. Findsch gut. Willsch auch. Und dann wären da noch: der Urlaubspenis (mit leicht verbrannten Eiern), der Großraumbüro-Penis (JETZT NICHT AUSPACKEN!!!!), der Karnevalspenis (mit lustigem Clownsgesicht auf der Eichel) und der Mehr… Weihnachtspenis mit zwei Kugeln und viel Lametta (schmeckt wahlweise nach Spekulatius, Marzipan oder Sperma; Knödel kosten extra).
Für mich bleibt vieles der Giftschrank. Weil meine Fantasien bisweilen weiter gehen als das, was ich erleben möchte.
"Das zeugt von nem fehlgeleiteden schwachen Geist. Ich kann dir Führung geben...aber Gewalt durch Schlage das hab ich s.erlebt..kein Bedarf
Nur wer Schwach ist macht andere Mehr… fertig..."
Beim Blick auf den Pausenhofschläger würde ich dir recht geben. Beim Sadisten, der im kontrollierten Umfeld auf Basis von Konsens schlägt, nicht unbedingt. Ich denke jedenfalls, dass die Grenze zwischen dem einen und dem anderen recht scharf ist, scharf sein sollte. Aber ich gebe zu, dass der Sadist (mehr noch als die Sadistin) da immer etwas unter Rechtfertigungsdruck steht, weil er halt einige Dinge macht und mag, für die man ihn (würden sie nicht auf Konsens beruhen) bestrafen sollte.
Ich glaube, wirklich hart verprügelt zu werden, macht keinen Spaß. Aber es ist bisweilen Teil meiner Giftschrank-Fantasien, dass jemand es tut. Mich zwingt, zu saugen und zu schlucken. Eine Light-Version gehört zu den realisierbaren Dingen.
Wir kommen gerade ein bisschen weg vom Thema, aber ich hoffe auf Vergebung. :-) Ich weiß nicht; diese Meinung würde ich nur bedingt teilen. Es kommt aus meiner Sicht sehr auf den Arbeitgeber an, auf dessen Unternehmenskultur (sofern vorhanden) und vielleicht auf die Branche. Trotz nettem Mehr… Applaudieren offizieller Offizieller halte ich etwa die Pflegeberufe (in denen ich selbst nicht arbeite) nach wie vor für permanent zu gering gewürdigt.
Stimmt. Fast immer. Aber ... richtig gute Fehler kann man schon mal wiederholen. :-) Und manchmal ist ein Fehler gar kein Fehler, sondern bloß ein Puzzleteil, das sich durch ein anderes bestens ergänzen lässt. Oder so. Oder anders. :-)
Hallo ChrisiianBasi83,
das sehe ich sehr ähnlich. Wenn man offen für Neues ist, ist die Chance groß, dass man im Lauf der Zeit neue Facetten an sich entdeckt. Wo es einen hinführt? Am besten, man lässt sich überraschen. Eine andere Chance hat man sowieso nicht. :-)
Für mich ist der Kuss auf Füße oder ein Lecken von Fußsohlen vor allem reizvoll im Rahmen von Unterwerfungsspielen. Wie gesagt: für mich. Ich weiß, dass Fußerotik viele Facetten haben kann. Darüber hinaus war es bei mir früher sehr klar getrennt: Für mich als Bisexuellen ist Sex mit Männern zwar Mehr… kein reiner Ersatz für bisweilen nicht vorhandenen Sex mit Frauen. Er ist reizvoll für mich und es gibt Momente, da ist gleichgeschlechtliche Erotik mir die liebere.
Dennoch hat es immer Dinge gegeben, die ich mir zwar mit Frauen vorstellen konnte, nicht aber mit Männern. Fußerotik (ich küsse/lecke) gehörte lange dazu. Das hat sich erst vor kurzer Zeit etwas verändert, was der Beweis ist, dass man sich auch im fortgeschrittenen Alter noch entwickelt. :-). Es bleibt weiterhin so, dass mich nur der weibliche Fuß so sehr reizt, dass ich freiwillig knien würde, um ihn lecken und küssen zu dürfen. Beim männlichen Fuß reizt mich beispielsweise der Gedanke, dass mich ein Mann im Griff hält (z.B. verdrehter Arm), mich so zu Boden bringt, die nackte Fußsohle auf mein Gesicht drückt und mich lecken lässt.
Bei Gedanken an einen Rollentausch, die ich seltener habe, kann ich mir heute auch vorstellen, dass ein Mann vor mir kniet und mir die Füße leckt, weil es ihn aufgeilt. Erfahrungen im gesamten Bereich sind mit Männern aber noch sehr rar. Es gab nur eine: Vor Jahren war ich abends einige Stunden lang bei einem Pärchen zu Besuch, habe die Frau massiert und ihm unter anderem die Füße geküsst, was mir damals noch nicht viel gegeben hat.
Ich kann die Frustration verstehen. Einerseits. Andererseits weiß ich auch, dass man in Foren wie dem hier auf unterschiedlichste Menschen trifft. Manche möchten sich nur aufgeilen und das finde ich OK, solange sie anderen nicht Versprechen machen, die sie dann nicht halten.
Andere suchen mehr als Mehr… virtuelle Kontakte, preschen nach vorne und merken, sie sind noch nicht soweit. Wie gesagt: frustrierend. Aber ich verstehe es und kenne selbst diese Zweifel. Ich denke in solchen Fällen aber auch: Wenn man mit jemandem über ein Treffen spricht, sollte man in sich gehen und genau prüfen, ob man es wirklich möchte und ob man - falls ja - bereits soweit ist, weil immer klar ist: Bei Treffen sind mindestens zwei im Spiel und das Risiko von Enttäuschungen bei Anderen ist groß, wenn man nach vorne prescht und dann kneift.

