Bitte bei der Entfernung realistisch bleiben und Altersgrenze beachten!
Ich suche eine Freundschaft+ mit einem Mann, der meine feminine Seite nicht nur akzeptiert, sondern attraktiv findet und Lust darauf hat.
Ob du selbst Damenwäsche trägst, ist mir völlig egal. Entscheidend ist, dass du mich gerne feminin und in schöner Wäsche siehst. Damenwäsche ist für mich kein Fetisch oder Kostüm für ein paar Stunden, sondern inzwischen ganz selbstverständlich Teil meiner Feminisierung – und darf beim Sex natürlich trotzdem ausgesprochen unanständig werden.
Warum Freundschaft+?
Weil Sex für mich besser wird, wenn man sich kennt. Wenn Vertrauen da ist und man irgendwann ziemlich genau weiß, was den anderen um den Verstand bringt.
Ich suche deshalb keinen einmaligen schnellen Fick, sondern regelmäßig verdorbenen Sex mit Sympathie und Vertrautheit.
Sexuell bin ich klar passiv.
Ich mag es, mich hinzugeben und genommen zu werden. Ich mag einen Schwanz im Mund, Deepthroat und Männer, die gerne aktiv sind und wissen, was sie wollen – dabei aber Respekt und Niveau nicht vergessen.
Meine Feminisierung steht noch am Anfang. Langfristig möchte ich meinen Alltag selbstverständlich und ausschließlich feminin leben. Das ist mein Weg und nicht deine Aufgabe.
Wenn du allerdings Freude daran hast, mich dabei zu begleiten, zu fördern, zu ermutigen oder gelegentlich etwas aus meiner Komfortzone zu schieben, darfst du das sehr gerne tun. Du musst weder Lehrer noch Dom sein – wobei ich gegen Letzteres auch nichts einzuwenden hätte, Herr. 😉
Es reicht, wenn du die Frau, die immer mehr zum Vorschein kommt, gerne siehst und ziemlich genau weißt, was du mit meiner femininen Seite anfangen möchtest.
Wenn du dich darin wiedererkennst und mehr zu schreiben hast als „Hi, Bock?“, darfst du mich gerne anschreiben.
Niveau und Verdorbenheit schließen sich schließlich nicht aus. 😉
Ich finde diesen Beitrag in mehreren Punkten problematisch.
Nicht deshalb, weil eine trans Frau zwingend eine geschlechtsangleichende Operation wollen, ihren Penis ablehnen oder unter starker Genitaldysphorie leiden müsste. Das wäre viel zu einfach gedacht. Auch eine trans Frau kann ihren Körper Mehr… unterschiedlich erleben und sich gegen medizinische Maßnahmen entscheiden.
Was mich hier stört, ist vielmehr die Art, wie mit den Begriffen umgegangen wird. Wenn jemand sich einerseits ausdrücklich als trans Frau bezeichnet, gleichzeitig aber sehr eigene Definitionen von „trans“, „transsexuell“, Frau-Sein, Sexualität und „Teilzeit-Frauen“ verwendet, entsteht ein ziemlich widersprüchliches Bild.
Gerade für transidente Menschen, die ohnehin ständig erklären müssen, dass Transidentität nicht einfach bedeutet, Frauenkleidung zu tragen, eine weibliche Rolle zu mögen oder sexuell mit Geschlechterrollen zu spielen, finde ich solche Darstellungen schwierig.
Crossdressing, Transvestitismus, Drag, Fetisch und Transidentität sind nicht dasselbe. Natürlich können sich diese Dinge bei einzelnen Menschen überschneiden. Trotzdem sollten die Begriffe nicht beliebig austauschbar werden.
Ich würde deshalb niemandem von außen sagen: „Du bist keine trans Frau.“ Das kann ich gar nicht beurteilen. Aber ich finde sehr wohl, dass man kritisieren darf, wenn jemand unter dem Begriff Transidentität Aussagen verbreitet, die genau die Klischees bestätigen, gegen die trans Menschen seit Jahren ankämpfen.
Denn am Ende betrifft das nicht nur die betreffende Person selbst. Solche Darstellungen prägen auch das Bild, das Außenstehende von trans Menschen bekommen – und genau deshalb sollte man mit diesen Begriffen etwas verantwortungsvoller umgehen.




